Träume

Anfang 2002 bekam ich die erste Krebsdiagnose mit anschließender langjähriger Behandlung über eine onkologische Schwerpunktpraxis in der Rathenower Straße. Im Sommer 2013 bekam ich die zweite Krebsdiagnose. Nachdem der zweite Tumor in 2016 sein Wachstum fast verdoppelt hatte, habe ich mich im IV. Quartal 2016 endlich an die Behandlung rangetraut.

Da trainiert man im Anschluss an die zweite Strahlentherapie – Krebsbehandlungen sind anstrengend – zwei Jahre lang seine Fitness und hofft auf mehr Stabilität und ist jetzt eigentlich nur noch frustriert, weil es – außer in Bezug auf seine sieben Webseiten – sinnlos ist, etwas zu planen.

Ich habe im Internet mehrfach gelesen, dass es im Jahr 2022 eine neue Normalität geben wird. Als Krebspatient, der in der Regel nicht langfristig plant, hört sich das nicht gut an. Für mich bedeutet dies, dass ich in dieser neuen Normalität keine saisonalen Feste mehr feiern werde. Meine Webseiten werde ich allerdings auf bis zu zehn Seiten erhöhen. Die Namen dafür stehen teilweise schon fest. 

Erkranke an Krebs und du lernst die Welt von einer neuen Seite kennen. Und was ist bei dieser Impfgeschichte mit den Leuten, die sich nicht impfen lassen können.

Ein weiterer Traum: Schaffe ich es, neben dem Kampf gegen den Krebs, so wie vor 2020, täglich wieder bis zu vier Stunden an meinen Webseiten zu arbeiten? Immerhin bieten meine Webseiten eine Reihe von Informationen und zeigen viel auf.

Nachtrag: Es hat sich heute (4.4.20) jemand beschwert, weshalb ich heute nicht an meinem Stammplatz schreiben kann. Ich habe an entsprechender Stelle in Facebook bei Florian Silbereisen einen entsprechenden Eintrag gemacht. Der Bericht zur Traumschiff-Folge kann daher – im Gegensatz zu den anderen Folgen – erst am Dienstag veröffentlicht werden. Als „Dankeschön“ für diese Beschwerde gibt es dann jetzt auch einen Rentenantrag.

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