Selbständigkeit

Ich bin seit über 15 Jahren aufgrund meiner Krebserkrankungen, der komplizierten Behandlungen und mehr als Kleinunternehmerin selbständig. Vor Corona hat das auch schon recht gut funktioniert. Der Verdienst ist ganz nett. Ich hatte auch schon Monate vor meiner zweiten Krebsbehandlung, wo ich es auf über 900 Euro brutto gebracht habe. Im Schnitt kann man sagen, dass ich früher im Durchschnitt trotz meiner Krebserkrankungen ein monatliches Einkommen von etwa 500 Euro erwirtschaften konnte. Ein gutes hat es auf jeden Fall. Man lernt die Welt kennen – allerdings anders als man sich es vorgestellt hat. Scheinbar muss man auch damit leben, dass sich manche ein wenig zu viel einbilden. Der Betrieb an meinen Webseiten geht natürlich auch unter dem Kürzungsgeschehen meiner Gelder unvermindert weiter. ich bin dankbar, dass meine Firmen zu mir stehen. Dann wird meine Webseite Nummer 10 etwa Ende November starten. Allerdings verschieben sich dadurch auch die Jahresabschlüsse noch weiter nach hinten. Und da meine Webseiten Behörden wie das Auswärtige Amt, die UNESCO in Bonn und Paris und ähnliche Institutionen tangieren, wissen dann auch die zuständigen Personen dort Bescheid, das man meint, man müsse mir als Selbständiger – jemand der auch ohnehin noch zwei Krebserkrankungen zu bewältigen hat – die Gelder kürzen.

Meine Onkologin hat mir – auch im Hinblick auf die beiden neuen Diagnosen – heute ein ärztliches Attest für das Jobcenter ausgestellt.