Neue Welterbestätten 2021

Seit dem 16. Juli 2021 tagt das Welterbe-Komitee der UNESCO. Wie gewohnt, fallen die Entscheidungen zur Aufnahme in das Welterbe erst um den 7. Tag der Tagung.

Deutschland, Speyer, Worms und Mainz sind als SchUM-Stätten Welterbe.

Deutschland, Baden-Württemberg Bayern, Rheinland-Pfalz – Kurorte in Verbindung mit Italien, Österreich, Belgien, Tschechien, Großbritannien, Frankreich – Bedeutende Kurstädte Europas.

Deutschland – Mathildenhöhe in Darmstadt

Deutschland, Niederlande – Grenzen des römischen Reiches, Niedergermanischer Limes 

Italien – Freskenzyklus aus dem 14. Jahrhundert in Padua

Frankreich – Leuchtturm von Cordouan

SaudiArabien – Kulturraum von Himä

China – Markt- und Handelsplatz der Song-Yuan-Dynastie – Wachstum des Ortes zwischen dem 10. und 14. Jahrhundert

Indien – Die Tempel von Kakatiya Rudreshwara (Ramappa) – eines der wichtigsten Heiligtürmer der Shiva

Iran – die Transiranische Eisenbahn – Verbindung zwischen dem Kaspischen Meer und dem Persischen Golf – Überquerung von 360 Brücken und Durchquerung von 224 Tunneln

Spanien – Paseo del Prado und Buen Retiro – Landschaft der Künste und der Wissenschaften – Fortsetzung folgt

Türkei – Arslan Tepe

Niederlande – Holländische Wasserverteidigungslinien – Erweiterung

Belgien, Niederlande – Kolonien der Barmherzigkeit

Georgien – Kolchische Regenwälder und Feuchtgebiete 

Japan – Die Inseln Amami-Oshima, Tokunoshima, Iriomoto und nördlicher Teil der Insel Okinawa

Republik Korea – Getbol, die koreanische Wattflächen

Thailand – Waldkomplex Kaeng Krachan

Indien – Dholvira: Eine Stadt der Harappan Kultur

Iran – Kulturlandschaft Hawraman/Uramanat 

Jordanien – As-Salt – Ort der Toleranz und der urbanen Gastfreundschaft

Japan, Prähistorische Stätten der Jomon in Nordjapan

Rumänien – Bergbaulandschaft Rosia Montana

Cote d’Ivoire – Moscheen im sudanesischen Stil an der nördlichen Elfenbeinküste

Nizza, Winterkurort der Riviera

Brasilien, Roberto-Burle-Marx-Stätte

Peru, Archäoastronomischer Komplex von Chanquillo

Chile – Siedlungen und künstliche Mumifizierung der Chinchorro-Kultur in Arica y Parinacota

Mexiko – Erweiterung – Franziskanermissionen in der Sierra Gorda in Queretaro

Uruguay – Die Ingenieurbaukunst von Eladio Dieste: Kirche von Atlantida 

Italien – Bologna,  Arkadengänge

Wales – genauer Nordwestwales, Schieferlandschaft

Slowenien, Ljubljana – Werk von Joze Plecnik, am Menschen orientierte Stadtgestaltung

Russische Förderation – Felsbilde von Onegasee und Weißem Meer

Gabun – Ivindo-Nationalpar

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – Erweiterung 

Weltweit gibt es derzeit somit mehr als 1.150 Welterbestätten der UNESCO. Für Deutschland bedeutet dies mit den beiden Titeln des Welterbes jetzt 50 Welterbestätten.  

Juli 2021