Kleinere Städte und Gemeinden in Thüringen 3

Informationen zum Bundesland 

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Oberhof

Die Landstadt Oberhof zeichnet sich durch eine Lage unweit des Rennsteigs aus. Gleichzeitig ist die Nähe zum Thüringer Wald gegeben. Vom Stadtgebiet aus ist direkt der Schützenberg mit seiner Höhe von 904 Meter zu erreichen. Der große Beerberg und der Schneekopf stellen mit knapp 1.000 Metern die höchsten Berge in Thüringen dar. 

Bekannt ist Oberhof als eines der deutschen Wintersportzentren. Nahe beim Thüringer Wald gelegen lädt Oberhof mit Sportarten wie Rodeln und Biathlon zum Verweilen ein. Auf dem Schlossberg ist ein Naturschutzgebiet zu erreichen, in dem sich die ältesten Fichten befinden. Als Flächennaturdenkmal ist die Schuderbachswiese bekannt. Der dortige ansässige Golfclub ist der einzige seiner Art, der unter Denkmalschutz steht. 

Hauptbeschreibung

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Weimar – Welterbestadt

Das Bundesland Thüringen zeichnet sich durch seine Lage aus. Dort ist die kreisfreie Stadt Weimar zu erreichen. Deren Bekanntsgrad steigert sich durch die hohe Anzahl an kulturellem Erbe. Bezogen auf die Statistik existieren zehn Orte in der Kernstadt. Des Weiteren gibt es sieben Ortsteile, die eingemeindet sind.

Mit den Bauhaus-Stätten und dem klassischen Weimar ist die Stadt Weimar seit mehr als zwei Jahrzehnten in der UNESCO-Liste des Welterbes zu finden. Beim wichtigsten Theaterbetrieb handelt es sich um das Deutsche Nationaltheater mit der Staatskapelle der Stadt. Mehrmals erneuert wurde das seit dem Mittelalter bestehende Stadtschloss.

Hauptbeschreibung

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Harztor

Die junge Gemeinde besteht seit dem 01. Januar 2012. Zu erreichen ist diese Landgemeinde im Landkreis Nordhausen. Entstanden ist die Gemeinde Harztor aus dem Zusammenschluss einiger einstigen Gemeinden wie  Niedersachswerfen und Illfeld. Des Weiteren gehören die Ortsteile Harzungen, Herrmannsacker, Illfeld, Neustadt/Harz Osterode und Sophienhof. In der Gemeinde befindet sich der nördlichste Punkt des Freisstaates Thüringen.

Daher besteht Gelegenheit zum Besuch von Sehenswürdigkeiten wie der St. Andreas-Kirche und der Neustädter Talsperre, die unter Denkmalschutz steht. Ebenfalls bieten sich die Burgen Schadewald, Friedenland und Lehnberg zu einem Besuch an. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören der Roland, eindrucksvolle Fachwerkhäuser sowie das „Alte Tor“.

Friedrichroda

Innerhalb von Thüringen gehört Friedrichroda zu den drei heilklimatischen Kurorten, die staatlich anerkannt sind. Eingemeindet wurden Finsterbergen un d Ernstroda in die Stadt im Dezember 2007. Komplettiert werden die weiteren Ortsteile durch Cumbach. Zu einer ersten urkundlichen Erwähnung kam es im Jahr 1114, wobei von Friderichesort die Rede war.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten stellt Schloss Reinhardsbrunn dar. Die Grundlage für die Errichtung bilden die Ruinen von einem früheren Kloster. Zu einem Besuch lädt der Puschkinpark ein, der sich als Kurpark mit Pavillon und einer Promenade präsentiert. Unter den Veranstaltungen sind die regelmäßigen Termine zu finden, bei denen es sich um das Ludowingerfest, den Cross-Triathlon sowie das Jägerfest handelt.  

Bad Liebenstein     

Zur Neugründung der Gemeinde kam es am 31.12.2002. Gleichzeitig haben sich die einst bestehenden Gemeinden Steinach, Bad Liebenstein und Schweina aufgelöst. Dem Ortsteil wird eine hohe Bedeutung als Bäder- und Kurstadt sowie auch als Stadt mit Tourismus beigemessen. Erreichbar ist die Gemeinde im Nordwesten vom Thüringer Wald. Ausflüge bieten sich in Städte wie Schmalkalden und Bad Salzungen an.

Neben einer Burgruine gibt es eine Vielzahl von Bauwerken, die zu einem interessanten Spaziergang einladen. Dazu gehören das Palais Weimar, das Postamt sowie die Villa Feodora. Erholsame Zeiten bieten sich im Park Altenstein an, der einer der größten Landschaftsparks in Deutschland ist. An der Grumbachaue lädt ein neuer Stadtpark zu einem Besuch ein.  

Bad Taberz

Mit zwei Funktionen präsentiert sich das im Landkreis Gotha gelegene Bad Taberz. Zum einen handelt es sich um eine Gemeinde. Zusätzlich ist Bad Taberz als Luftkurort bekannt. Inzwischen liegt seit dem Jahr 2001 die staatliche Anerkennung als Kneippkurort vor. Mittlerweile lädt das Kneipp Heilbad seit dem Jahr 2016 zu einem Besuch ein.

Sehenswert sind die Taberzer Kirche St. Peter und Paul sowie der „Struwwlpeter-Park Bad Taberz“. Bekannt sind außerdem der Steinpark und der Kurpark Winkelhof. Dort wo sich einst die alte Post befand, lädt eine der größten Sammlungen von Mineralien zu einem Besuch. Unweit des Datenberges bietet sich ein Kletterwald zum Verweilen an. 

Luisenthal

Als erfüllende Gemeinde von Luisenthal ist die Stadt Ohrdruf bekannt. Bei Luisenthal handelt es sich um ein Straßendorf auf einer Höhe von etwa 420 bis 465 Metern. Es liegt eine Gemeindegliederung in Schwarzwald, Stutzhaus und Luisenthal vor. Erreichbar sind in der näheren Umgebung Orte wie Wölfis, Gräfenhain und Oberschönau.

Es gibt eine Reihe von Bau- und Naturdenkmälern, zu denen die Ruine der Burg Schwarzwald gehört. Des Weiteren lässt sich ein Schulhaus entdecken, das sich durch ein kleines Uhrtürmchen auszeichnet. Spaziergänge bieten sich auf dem ausgebauten Wanderwegenetz an, um die Natur zu entdecken. Dort befindet sich außerdem das Stutzhäuser Brauereimuseum, bei dem es sich innerhalb des Landkreises Gotha um ein geschütztes Kulturgut handelt. 

Details zur Landeshauptstadt

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Bad Berka

In der östlichen Mitte des Bundeslandes Thüringen ist die Kleinstadt Bad Berka zu erreichen. Damit verbunden ist einen Lage im Süden vom Landkreis Weimarer Land. Die zweitgrößte Stadt des Landkreises zeichnet sich durch eine Lage am Fluss Ilm aus. Bis zur Stadt Weimar beträgt die Entfernung etwa 12 Kilometer.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das Alte Schloss. Es handelt sich dabei um eine abgegangene Höhenburg. Spaziergänge sind zum Zeughaus, dem Rathaus und zum Markt möglich. Unter den weiteren Bauwerken ist die evangelische Kirche St. Marien zu finden. Neben dem Kurpark besteht Gelegenheit zum Besuch von Kneipp-Anlagen wie am Goethebrunnen und am Gottesbrünnlein. 

Bad Köstritz

Innerhalb des Landkreises Greiz ist der Fluss Weiße Elster zu erreichen. Dort in der Nähe ist die Stadt Bad Köstritz zu erreichen, die sich bis zum Jahr 1926 nur Köstritz nannte. Zum besonderen Bekanntheitsgrad hat das Köstritzer Schwarzbier beigetragen. Gekennzeichnet ist das Bild der Stadt zum einen vom Kernort in Verbindung mit Pohlitz. Des Weiteren gehören die Ortsteile Reichardtsdorf und Gleina zu Bad Köstritz.

Gekennzeichnet ist das Stadtbild von einigen Fachwerkbauten, die einen guten Erhaltungszustand besitzen. Bei einem Aufenthalt in Bad Köstritz besteht Gelegenheit zum Besuch der Reußischen Fürstenstraße. Beim Heinrich-Schütz-Haus handelt es sich um die bedeutendste Sehenswürdigkeit. Begonnen hat die Geschichte als Forschungs- und Gedenkstätte. Zu den weiteren Höhepunkten der Stadt gehört der Köstritzer Werfertag, der regelmäßig im August stattfindet. Etwa einen Monat später präsentiert sich Bad Köstritz mit dem Dahlienfest.  

Hildburghausen

Für den gleichnamigen Landkreis nimmt Hildburghausen die Funktion der Kreisstadt wahr. Einst besaß die Stadt den Rang einer Residenzstadt. Schließlich bestand in den Jahren von 1680 bis 1826 das Herzogtum Sachsen-Hildburghausen. Heute ist das Bild von einer Lage im Süden von Thüringen geprägt. Damit ist Hildburghausen auf der fränkischen Seite innerhalb des Bundeslandes.

Unter den Profanbauten ist das im Privatbesitz befindliche Schloss in Weitersroda zu finden. Ferner präsentiert sich Hildburghausen mit der evangelischen Stadtkirche. Weitere Informationen zur Geschichte der Stadt sind im Stadtmuseum zu entdecken, welches sich in der Alten Post befindet. Zu einem Besuch lädt außerdem das Trützschiersche Milch- und Reklamemuseum ein, das auch an die Zeit der früheren gewerblichen Milchverarbeitung erinnert. 

Dingelstädt

Der Kleinstadt Dingelstädt kommt zugleich die Position der Landgemeinde zu. Die Umgebung wird durch den Landkreis Eichsfeld gebildet. Doch auch Mühlhausen und Heilbad Heiligenstadt prägen die Umgebung. Bezüglich der Landgemeinde liegt eine Gliederung in die folgenden Ortschaften vor: Dingelstädt, Helmsdorf, Kefferhausen, Kreuzebra und Silberhausen. Zudem besteht die Möglichkeit zu einer Wanderung auf den Höhenzug Dün.

Sehenswert ist die Katholische St. Gertrudis-Kirche mit ihrer neugotischen Ausrichtung. Sie stammt aus den Jahren 1852 bis 1855. Des Weiteren befindet dort die katholische Wallfahrtskirche St. Maria im Busch. Neben Bauwerken wie dem Franziskanerkloster lädt Dingelstädt mit Festen wie dem im April stattfindenden Gertrudismarkt zu einem Besuch ein. Unter den weiteren Festen ist das Breikuchenfest, auch als Stadtfest bekannt, im August zu finden.

Sondershausen

Bei Sondershausen handelt es sich um die Kreisstadt vom Kyffhäuserkreis. Die Mittelstadt zeichnet sich durch eine Lage in der Nähe der Wipper aus. Doch auch die Bebra verläuft in dieser Region. Hinsichtlich der Gliederung der Stadt liegt eine Aufteilung in neun Stadtteile sowie in elf Ortsteile vor. Zur Bildung des Zentrums kommt es durch die Dörfer Jecha, Stockhausen, Bebra und Jechaburg, die einst eigenständig waren.

Das in Sondershausen befindliche Schlossmuseum präsentiert sich mit drei Ausstellungsbereichen. Im Besucherbergwerk Kaliwerk Glückauf Sondershausen erhalten Gäste Einblick in eine Grube, die als die älteste befahrbare Kaligrube weltweit bekannt ist. Gelegenheit besteht zum Besuch im Freizeit- und Erholungspark Possen sowie dem Erlebnisreich Straußberg. Neben einer Vielzahl von Bauten bieten sich regelmäßige Veranstaltungen zu einem Besuch an. Dazu laden Ereignisse wie die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen seit dem Jahr 2006 jährlich ein. 

Rudolstadt

Der thüringische Landkreis Saalfeld-Rudolstadt bildet den Rahmen für die Umgebung von Rudolstadt. Einst handelte es sich bei der Stadt um eine fürstliche Residenz. Zu einer ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt kam es im Jahr 776. Seit gut 700 Jahren besitzt Rudolstadt das Stadtrecht. Geprägt ist das Bild von 24 Ortsteilen.

Eine besondere Ehre wurde Rudolstadt im Jahr 1995 zu Teil. Schließlich erhielt die Stadt vom Land Thüringen den Kulturpreis. Einer der beiden Gründe liegt in der Bewahrung der Traditionen mit kulturellem Ursprüung. Doch auch die Entwicklung von neuen Projekten und das damit verbundene Engagement wurden damit gewürdigt. Unter den historischen Bauwerken sind das Stadtschloss Ludwigsburg sowie Schloss Heidecksburg zu finden.

Treffurt

Umgeben wird die im Wartburgkreis befindliche Stadt Treffurt vom Tal der Werra. Zur besonderen Bekanntheit trägt der historische Altstadtkern bei. Dort lassen sich viele Fachwerkbauten entdecken, die im Bild von einer Restaurierung geprägt sind. Das dortige Rathaus besitzt in Thüringen. Gekennzeichnet ist das Bild der Region außerdem von einer Landschft des Mittelgebirges.

Von Treffurt wird auch als von der Fachwerkstadt gesprochen. Zu erkennen sind dort hessische und thüringische Kultureinflüsse. Als Höhepunkte unter den Sehenswürdigkeiten fungieren die Burg Normannstein sowie das Rathaus. Neben einigen eindrucksvollen Fachwerkhäusern befindet sich dort eine spätromanische Stadtkirche. Spaziergänge können zur Normannsteinquelle führen. Zu den dort zu entdeckenden Naturdenkmälern gehört die Linde am Festplatz. 

Triptis

Die thüringische Kleinstadt wird vom Saale-Orla-Kreis umgeben. Damit liegt für die Sta<dt eine Zugehörigkeit zur Verwaltungsgemeinschaft Triptis vor. In der näheren Umgebung sind Gemeinden wie Karlsdorf, Geroda und Rosendorf zu erreichen. Gekennzeichnet ist das Bild von Triptis von sieben Ortsteilen sowie drei Weilern. Zu einer ersten urkundlichen Erwähnung kam es im Jahr 1212.

In Triptis lässt sich die Museumsscheune Leubsdorf entdecken. Des Weiteren befindet sich dort das Museum „Haus Schwandke“. Des Weiteren besteht Gelegenheit zum Besuch vom Dorf- und Heimatmuseum in Dreitzsch. Noch immer ist der Bergfried von der Burg Triptis erhalten. Möglich ist ein Besuch bei der Rodaquelle oder bei der ältesten Inselkirche von Thüringen, auch wenn diese seit längerer Zeit nicht mehr genutzt wird.  

Bad Lobenstein

Seit dem Jahr 2005 trägt die im Saale-Orla-Kreis gelegene Kleinstadt den Namen Bad Lobenstein. Gekennzeichnet ist das Bild der Stadt von einer Lage im Thüringer Schiefergebirge. Zudem ist die Stadt zwischen den Ausfläufern vom Frankenwald und dem Thüringer Wald zu erreichen. Hinsichtlich der Gliederung der Stadt liegt eine Aufteilung in die Ortsteile Unterlemnitz, Saaldorf, Oberlemnitz, Mühlberg sowie Lichtenbrunn und Helmsgrün vor.

Über der Altstadt ist die Burgruine von Burg Lobenstein zu entdecken. Zu denen erhaltenen Facetten der Burg gehören zwei Türme. Es besteht Gelegenheit zu einem Spaziergang in den Norden der Altstadt. Erholsame Momente nach der Fahrt durch das Bundesland und zu den Welterbestätten erwarten Gäste mit Kur- und Moorbehandlungen in einer Therme. In der noch immer erhaltenen Oberförsterei aus der Zeit des frühen 18. Jahrhunderts befindet sich heute das Regionalmuseum. 

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Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2021 bis 2030