Kleinere Städte und Gemeinden in Thüringen 2

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Arnstadt

Mittig in Thüringen ist die an der Gera gelegene Kreisstadt zu erreichen, die auch als Bachstadt bekannt ist. Die Entfernung vom Mittelzentrum zur Landeshauptstadt Erfurt beträgt etwa 20 Kilometer. Zur ersten urkundlichen Erwähnung kam es im Jahr 704. Dadurch stellt Arnstadt die Stadt in Thüringen dar, die für ihre Existenz den ältesten Nachweis besitzt.

Über den Kulturbetrieb der Stadt Arnstadt wird auch das Schlossmuseum Arnstadt betreut. Zu Spaziergängen laden die Bachkirche und die Liebfrauenkirche ein. Einen der historischen Höhepunkte stellt der historische Stadtkern dar, der sich durch eine gute Restaurierung auszeichnet. Gelegen ist die Stadt in unmittelbarer Nähe zum Thüringer Wald. Dadurch ist bei Arnstadt auch die Rede vom Tor zum Thüringer Wald. 

Weißenborn/Lüderode

Gegeben ist eine Lage innerhalb des Landkreises Eichsfeld. Bis 2011 war der nunmehr zur Landgemeinde Sonnenstein gehörende Ort selbständig. Erreichbar sind in der Region der Winkelberg, der Tellenberg und der Iberg.

Innerhalb des Dorfes Weißenborn befindet sich die Katholische Kirche St. Michael. Bei der in Lüderode bestehenden Kirche St. Martin handelt es sich um die älteste von den Kirchen, die sich in der Umgebung befinden. Ferner zeichnet sich das Dorf durch das einstige Kloster Gerode sowie durch ehemalige Fachwerkhäuser aus.

Sonnenstein

Die Landgemeinde Sonnenstein befindet sich innerhalb des Landkreises Eichsfeld im Norden. Zuständig für die Gemeindeverwaltung ist der Ort Weißenborn/Lüderode. Dabei zeichnet sich die Landgemeinde durch eine Lage innerhalb des südlichen Vorlandes vom Harz. Gekennzeichnet ist das Bild der Landgemeinde von acht Ortsteilen. Mögliche Ausflüge können nach Nordhausen oder Göttingen führen. 

Altenburg

Westlich innerhalb des Freistaates ist einstige Residenzstadt und heutige Kreisstadt des Landkreises Altenburger Land zu erreichen, die eine mehr als 1000-jährige Geschichte besitzt. Das in der Landesplanung ausgewiesene Landeszentrum hat an Bekanntschaft durch das Kartenspiel Skat gewonnen, das nach dem Jahr 1810 dort erfunden wurde.

Im Schloss- und Spielkartenmuseum wird eine Ausstellung zum Thema Skat präsentiert. Neben dem Landestheater Altenburg bietet sich das Residenzschloss mit seinen Ausstellungsbereichen zu einem Besuch an. Auf dem ältesten Marktplatz, dem Brühl, ist der Marktplatz zu bestaunen.

Friedrichroda

Innerhalb des Bundeslandes gehört die Stadt zu den drei staatlich anerkannten heilklimatischen Kurorten. Die Stadt zeichnet sich zum einen neben der Kernstadt durch die Ortsteile Finsterbergen, Ernstroda und Cumbach aus. Zur Stadt gehört außerdem Schloss Reinhardsbrunn in Verbindung mit den Nebengebäuden.

Am Kirchturm befindet sich ein Reliefstein mit der Jahreszahl 1511. Unter den Sehenswürdigkeiten befindet sich Schloss Reinhardtsbrunn, zu dem ein Landschaftsgarten gehört. Friedrichroda präsentiert sich mit einer Vielzahl von Villen, deren Entstehungsgeschichte im späten 19. Jahrhundert beginnt. Besuche bieten sich in der Marienglashöhle an. Dort zeigt sich die Natur mit glitzernden Wunderwerken. Geführte Rundgänge bringen diese Schätze näher. Saisonal stehen die Spießbergbahn und das Bergtheater im Mittelpunkt

Masserberg

Kur vor der Jahrtausendwende kam es für die Gemeinde zur Verleihung des Prädikats „Heilklimatischer Kurort“. Umgeben wird die Gemeinde vom Landkreis Hildburghausen. Erreichbar ist die Gemeinde im Westen vom Thüringer Schiefergebirge. Gekennzeichnet ist das Bild von fünf Ortsteilen.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Badehaus Masserberg, das einer Sanierung unterzogen werden soll, und die Bergkirche Masserberg. Auch im Winter kommen die Aktivitäten nicht zu kurz. Die Loipen sind auf einer Länge von 70 Kilometer gespurt.

An der Schmücke

Es handelt sich um eine im Kyffhäuserkreis gelegene Landgemeinde. Das Bild der Stadt, die ihren Namen von einem Höhenzug hat, ist von neun Ortsteilen gekennzeichnet. Unter den Ortsteilen sind Braunsroda, Sachsenburg und Oldisleben zu finden. In der heutigen Form besteht die Stadt seit dem 01.01.2019. Natürlich lässt sich auch die nähere Umgebung erkunden, wo Städte und Gemeinden wie Gehofen, Sömmerda und Reinsdorf liegen.

Die Spuren der Geschichte der einzelnen Orte führen teilweise bis in das 13. Jahrhundert zurück. Im Ortsteil Bretleben ist das Heimatmuseum und Gasthaus „Ehrich’s Hof“ zu erreichen. Zu den Sehenswürdigkeiten im Ortsteil Gorsleben gehört die Evangelische Bonifatiuskirche. Spaziergänge können nach Hauteroda führen, wo sich eine Holländermühle befindet. Unter den weiteren Sehenswürdigkeiten ist die Schloss- und Festungsanlage Heidrungen zu finden.

Neuhaus am Rennweg

Der Landkreis Sonneberg bildet die Umgebung für die thüringische Kleinstadt. Außerdem wird die Umgebung durch das Thüringer Schiefergebirge gebildet. Gleichzeitig ist eine Nähe zum Rennsteig gegeben. Für die Stadt liegt eine Gliederung in acht Stadtteile vor. In der Nähe verlaufen die Flüsse Steinach und Schwarzach. Zu erreichen sind in der Nähe Gemeinden wie Schalkau, Sonneberg und Eisfeld.

Sehenswert ist mit der Stadtkirche eine der größten thüringischen Holzkirchen, zu deren Einweihung es im Jahr 1892 kam. Erinnert wird mit dem Geißlerhaus an einen Mann, der sich als Pionier des Glasapparatebaus einen Namen gemacht hat. Neben einem Freibad befinden sich einige Gedenkstätten in Neuhaus. Wer an regelmäßigen Veranstaltungen dem Steinacher Brunnenfest teilnehmen möchte, hat Gelegenheit, sich am Ortsteil Steinach zu orientieren.

Eisenach – Welterbestadt

Die sechstgrößte thüringische kreisfreie Stadt ist eine der sogenannten Lutherstädte. Dieses Mittelzentrum besitzt die Teilfunktionen von einem Oberzentrum. In der Nähe von Eisenach ist das Hörseltal zu erreichen. Einer Sage nach soll es sich um die Heimat von Frau Holle handeln. Von der Lage her präsentiert sich dir Stadt am Grenzsaum von zwei Naturräumen.

Sehenswert ist das Thüringer Landestheater Eisenach. Mit Ausstellung zum Thema „Kunst der Gegenwart“ lädt der heutige KUNSTpavillon zu einem Besuch ein. In der Regel findet am Wochenende vor Laetare der Sommergewinn statt. Es handelt sich dabei um eines der größten Frühlingsfeste von Deutschland. Saisonal gelten die Weihnachtsmärkte auf dem Eisenacher Marktplatz und auf der Wartburg auch aus architektonischer Sicht durch zahlreiche Bauwerke als Höhepunkt. 

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Gera

Im Osten von Thüringen ist die kreisfreie Hochschulstadt erreichbar. Bezogen auf die Fläche handelt es sich um die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes. Gelegen ist die Stadt zudem in der Umgebung vom Tal vom Fluss Weiße Elster. Ferner wird die Stadt fast komplett vom Landkreis Greiz gebildet. In den 12 statistischen Bezirken liegt eine Gliederung von 40 Stadtteilen vor.

Historische Gebäude verleihen den vier städtischen Museen zusätzlich eine besondere Note. So laden die Kunstsammlung Gera und das Stadtmuseum zu einer Besichtigungstour ein. Unter den weiteren kleineren Museen ist das Straßenbahnmuseum zu finden. Noch immer bildet der Markt das historische Zentrum. Dort befindet sich das Rathaus, zu dessen Einweihung es im Jahr 1576 kam.  

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Gotha

Innerhalb des Freistaates ist Gotha unter den größten Städten auf Platz 5 zu finden. Über mehrere Jahrzehnte besaß die Stadt die Position einer Residenzstadt ein. Hinsichtlich des Naturraums besteht eine Nähe zum Thüringer Wald. Gekennzeichnet ist das Bild von Erhebungen, die eine Höhe von 413 und 406 Meter vorweisen.

Die Stadt präsentiert sich mit dem Ekhof-Theater. Es handelt sich dabei um ein Schloss-Theater, welches weltweit das älteste seiner Art ist, das vollständig erhalten ist. Einen wesentlichen Bestandteil stellt die originale Bühnenmaschinerie dar, welche vom Barock gekennzeichnet ist. Zu einem Besuch laden das Herzogliche Museum sowie das Museum der Natur Gotha ein. Als Wahrzeichen der Stadt fungiert Schloss Friedenstein.

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Ilmenau

Bei Ilmenau ist die Rede von der Goethe- und Universitätsstadt. Von der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt trennen Ilmenau ungefähr 33 Kilometer. Im Hinblick  auf die Größe ist Ilmenau auf Platz acht zu finden. Dagegen stellt die Stadt im Hinblick auf die Fläche die drittgrößte ihrer Art dar. Geprägt ist das Stadtbild von insgesamt 17 Ortsteilen.

Einst hat Goethe in der Stadt gearbeitet. noch heute sind die Spuren dieser Zeit zu bemerken. Auch von der Universität gehen Einflüsse auf die Kultur über. Von hoher Bedeutung ist das GoetheStadtMuseum, welches sich am Marktplatz befindet. Am Wetzlarer Platz befindet sich die Alte Försterei. Neben dem Besuch in den Ilmenauer Parks bieten sich die Wanderwege für ansprechende Wamnderungen durch den Thüringer Wald an.

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Jena

In Mitteldeutschland wird das Leben durch die gleichnamige Metropolregion mitbestimmt. Zu den dazugehörigen sieben Städten zählt die Universitätsstadt und kreisfreie Großstadt Jena. Die dort befindliche Friedrich-Schiller-Universität wurde im Jahr 1558 gegründet. Gekennzeichnet ist die Umgebung von den Städten Weimar, Rudolstadt sowie Naumburg und Gera. Des Weiteren sind in der Nähe die Landkreise Weimarer Land und Saale-Holzland zu erreichen.

Alle drei Jahre kommt es zur Verleihung vom Jakob-Michael-Reinhold-Lenz-Preis. Die Geschichte der Jenaer Philharmonie begann im Jahr 1934 als Konzertorchester. Zu den städtischen Institutionen zählen das Romantikerhaus und das Stadtmuseum. Einen genaueren Blick auf das Glas bietet im Schott GlasMuseum an. Auch im Botanischen Garten und im Phyletischen Museum befinden sich biologische Ausstellungen.

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Mühlhausen

Gelegen ist die Kreisstadt im Unstrut-Hainich-Kreis. Unter den größten Städten in Thüringen liegt die große kreisangehörige Stadt Mühlhausen auf Platz 10. Zur Bekanntheit der Stadt hat das umfassende historische Erbe beigetragen. Es befinden sich in der Umgebung der Stadt eine Vielzahl von Städten, zu denen Göttingen, Nordhausen, Eschwege und die Welterbestadt Eisenach zu erreichen.

Eindrucksvolle Bauten kennzeichnen das Bild der Stadt wie der Turm der Marienkirche beweist. Sehenswerte Bauwerke stellen die Jakobikirche und die Divi-Blasii-Kirche. Wenn regulär die Kirmes stattfindet, zeigen sich die Spielleute in der Stadt. Zu Besuchen laden die Müntzer-Gedenkstätte sowie das kulturhistorische Museum Mühlhausen ein.

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Nordhausen

Gelegen ist die Stadt Nordhausen innerhalb des gleichnamigen Landkreises. Bei der heutigen Kreisstadt handelte es sich einst um eine Reichsstadt. Bezogen auf die Zahl der Einwohner handelt es sich bei Nordhausen um die siebtgrößte thüringische Stadt. Ein Nordhusa wurde zum ersten Mal im Jahr 876 zum ersten Mal erwähnt.

Als Wahrzeichen der Stadt fungiert der am Alten Rathaus befindliche Nordhäuser Roland. Erinnert wird damit an das Jahr 1375, als es zum Sturz vom Rat kam. Gekennzeichnet ist das Stadtbild von Museen und Gedenkstätten wie der Flohburg und dem Museum Tabakspeicher. Unter den weiteren sehenswerten Facetten befinden sich die Alte Kautabakfabrik und die Altstadt mit Fachwerkbauten.

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Thüringer Wald

Eine Höhe von 982,9 Meter erreicht der Thüringer Wald, bei dem es sich um ein Gebirge handelt. Dieses waldreiche Gebirge hat eine Größe von etwa 1.000 Quadratkilometern. Genauer gesagt geht es um ein Kammgebirge, dass sich durch eine Länge von 70 Kilometern und eine Breite von 20 Kilometern auszeichnet.

Es liegt eine naturräumliche Gliederung in sieben Bereiche vor. Dazu gehören der nordwestliche Thüringer Wald und der Ruhlaer Thüringer Wald. Des Weiteren gibt es den Brotteroder Thüringer Wald und den Tambach-Oberhofer Thüringer Wald. Komplettiert wird die Gliederung vom Gehlberger  Thüringer Wald, dem Frauenwald-Neustädter Thüringer Wald und sowie geologische Ex- und Enklaven. Unter den dort befindlichen Gemeinden sind Oberhof, Friedrichroda mit Finsterbergen und Suhl zu finden.

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