Kleinere Staedte und Gemeinden in Sachsen 4

Zwickau

Die viertgrößte sächsische Großstadt fungiert schon zugleich als Oberzentrum. Zurückführen lassen sich die Spuren der Geschichte bis in die ersten Jahrzehnte des 12. Jahrhunderts. Damals kam es zur erstmaligen Erwähnung eines Gebietes als territorium Zcwickaw. Bei der Stadt handelt es sich bezogen auf die Metropolregion Mitteldeutschland zudem um ein Gründungsmitglied. Bekannt ist die Stadt im Hinblick auf die sächsische Automobilindustrie als Wiege.

Unter den historischen Bauwerken befindet sich das Gewandhaus, bei dem es sich um das zentrale Wahrzeichen der Stadt handelt. Zum jetzigen Zeitpunkt existieren 18 öffentliche Wasserspiele, auch wenn nicht alle in Betrieb sind. Darunter befinden sich die Fontäne auf dem Schwanenteich sowie der Schwanenbrunnen an der Humboldtstraße. Beim August-Horch-Museum handelt es sich um ein Automobilmuseum, dem gleichzeitig die Bedeutung eines Ankerpunktes auf der Europäischen Route der Industriekultur zukommt.

Hauptbeschreibung

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Zschorlau

Umgeben wird die Stadt vom sächsischen Erzgebirgskreis. Dabei wird die Verwaltungsgemeinschaft Zschorlau durch Bockau und die Gemeinde Zschorlau gebildet. Geführt werden Gäste genauer in das Westerzgebirge. Komplettiert wird die Gemeinde durch Burkhardtsgrün und Albernau.

In Zschorlau befindet sich das Schaubergwerk St. Anna am Freudenstein. Dort liegt die Quarzhöhle, in der ein Wandermarionettentheater im Sommer Aufführungen präsentiert. Sogenannte öffentliche Mettenschichten sind in der Weihnachtszeit dort zu sehen. Einen besonderen Höhepunkt stellt die Blaufarbenfabrik von Erasmus Schindler dar. Bei ihr handelt es sich um eine der 22 Welterbe-Stätten der UNESCO, die zur Montanregion Erzgebirge gehören.  

Großrückerswalde

Innerhalb des Erzgebirgskreises ist die Gemeinde Großrückersdorf zu erreichen. Ihren Namen hat die Gemeinde vom Dorf Rückerswalde erhalten. Dessen erstmalige Erwähnung erfolgte im Jahr 1386. Nach und nach hat sich die Gemeinde ständig weiterentwickelt. Für die Gemeinde liegt eine Gliederung in sechs Stadtteile vor. Es handelt sich um Großrückerswalde mit Boden, Mauersberg, Niederschmiedeberg sowie Schindelbach, Streckewalde und Wolfsberg.

Zu den sehenswerten Facetten gehört die Wehrkirche Großrückerswalde. Dort befindet sich außerdem das Rittergut Großrückerswalde. Zu einer ersten urkundlichen Erwähnung kam es im Jahr 1414. Als weiteres Bauwerk ist die Mauersberger Kreuzkapelle bekannt. Zu Besuchen laden in der Regel die Mauersberger Kreuzkapelle sowie das Preßnitztalmuseum ein. Noch immer gibt es Zeitzeugen in dieser Region als die Schmalspurbahn einst hier verkehrte.

Fockeberg. 

Weitere Informationen zum Bundesland

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