Kleinere Städte und Gemeinden in Sachsen 3

Mehr zur Landeshauptstadt

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Oberwiesenthal

Der im Erzgebirge gelegene Urlaubsort präsentiert sich gleichzeitig mit einer Lage in der Nähe der tschechischen Grenze. Erreichbar ist dort die Fichtelberg-Schwebebahn, deren Ziel der Gipfel des Fichtelberg ist, der einen beeindruckenden Blick auf das Tal ergibt. Durch die Wälder führt der Rundwanderweg – Gabriele-Kohlisch-Tour – bis an die Ufer vom schwarzen Teich.

Sehenswert ist das Meeres-Aquarium, indem Seepferdchen und Korallen ihr Zuhause haben. Des Weiteren befindet sich eine kursächsische Postmeilensäule in der Stadt. Von besonderer Bedeutung sind die Fichtelbergschanzen. Sie bilden einen Teil vom Olympiastützpunkt Chemnitz/Dresden – Außenstelle Oberwiesenthal. Als eine der weiteren Sehenswürdigkeiten ist das Museum Wiesenthaler K3 in Oberwiesenthal zu erreichen.  

Borna

Erreichbar ist die große Kreisstadt in einer Entfernung von 30 Kilometern von Leipzig. Bei Borna handelt es sich zugleich um den Verwaltungssitz vom Landkreis Leipzig. Gleichzeitig liegt eine Lage von Borna vor, die in den südlichen Teil der Leipziger Tieflandsbucht führt. Landschaftlich und kulturell ansprechend wird es, wenn die Fahrt in den Südosten von Borna führt, wo sich das Kohrener Land befindet.

Unter den Sehenswürdigkeiten ist das Museum der Stadt Borna zu finden. Des Weiteren bietet sich der Marktplatz zu einem Besuch an. Neben dem Stadtkulturhaus lädt das noch vorhandene Reichstor zu einem Spaziergang an. Als weitere sehenswerte Facette von Borna besteht dort die Neuholländermühle Wyhra. Ferner macht die Stadt mit Veranstaltungen wie dem Sommerspektakel und den Neuseen Classics auf sich aufmerksam.

Weesenstein

Für die Gemeinde Müglitztal stellt Weesenstein den zentralen Ortsteil dar. Umgeben wird dieser Ortsteil vom Landkreis Sächsische Schweis-Osterzgebirge. Entsprechend der Luftlinie beträgt die Entfernung bis zur Landeshauptstadt Dresden 14 Kilometer.

Seine Berühmtheit hat dieser Ortsteil durch das gleichnamige Schloss erlangt. Einst war das Schloss der Wohnort von stolzen Adelsgeschlechtern. Heute dürfen sich Gäste auf die Präsentation von Ausstellungen freuen. Erschlossen wird der Ort durch die Müglitztalbahn. 

Müglitztal

Aus geografischer Sicht liegt eine Lage im Vorland des Erzgebirges vor. Allerdings handelt es sich um eine Gemeinde, die im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu erreichen ist. Bis zum Zentrum von Dresden ist eine Entfernung von 22 Kilometern zu überwinden. Am 1.3.1994 kam es zu einer Gemeindegebietsreform, sodass Müglitztal entstand. Zur Gemeinde gehören seit diesem Zeitpunkt Weesenstein, Mühlbach, Maxen und Burkhardswalde.

Gelegenheit besteht bei einem Aufenthalt zum Besuch von Schloss Weesenstein in Verbindung mit Park Weesenstein. Während einer Entdeckungsreise durch Müglitztal und Umgebung kann der Weg zum Heimatmuseum Maxen führen. Außerdem ist dort die Naturbühne Maxen zu erreichen, bei der es sich um ein Freilichttheater handelt, das sich im ehemaligen Marmorbruch befindet. Bei zwei Kalköfen handelt es sich um technische Denkmäler.

Sebnitz

Auf den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge fällt der Blick, wenn es um die Große Kreisstadt Sebnitz geht. Es handelt sich bei der Stadt um einen staatlich anerkannten Erholungsort, der sich durch die Nähe zum Nationalpark Sächsische Schweiz auszeichnet. Gelegen ist die Stadt im Tal vom gleichnamigen Fluss. Bekannt ist Sebnitz als „Stadt der Seidenblumen“ oder als „Stadt der Kunstblumen“.

Ein Spaziergang bietet sich zum Sebnitzer Marktplatz an, in dessen Hintergrund die evangelische Kirche Peter und Paul zu sehen ist. Bei diesem Bauwerk handelt es sich um das älteste Bauwerk von Sebnitz. Neben Gedenktafeln befindet sich in der Bahnstraße ein Ehrenmal. Sehenswert sind das Haus Deutsche Kunstblume Sebnitz sowie das Modelleisenbahnmuseum.

Bad Muskau

Nach Sachsen in den Landkreis Görlitz führt der Blick auf diese Landstadt. Das Wirken von Fürst und Landschaftskünstler Hermann von Pückler-Muskau hat ur weltweiten Bekanntheit der Landstadt beigetragen. Seit Jahren schon ist Bad Muskau als sächsischer Kurort staatlich anerkannt. Genauer handelt es sich um einen Ort mit Moorkurbetrieb. Aus amtlicher Sicht liegt eine Zugehörigkeit zum sorbischen Siedlungsgebiet vor.

Im Mittelpunkt der Sehenswürdigkeiten steht der Fürst-Pückler-Park. Der durch den Landschaftskünstler Fürst Hermann von Pückler erschaffene Landschaftspark  ist als einzigartiges Kulturgut anerkannt. Dieser Teil in Verbindung mit dem Teil, der sich in Polen befindet, stellen heute eine Welterbestätte der UNESCO dar. In Verbindung mit dem Park bietet sich der Besuch bei Bauwerken wie dem Alten Schloss, dem Neuen Schloss oder der Orangerie an. 

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Chemnitz

Nur Leipzig und Dresden sind größer als die kreisfreie Stadt, zu deren erster urkundlichen Erwähnung es im Jahr 1143 kam. In Verbindung mit Dresden und Leipzig kommt es zur Bildung eines Städtedreiecks. Gekennzeichnet ist das Bild der Stadt von 39 Stadtteilen und viel Natur. Große Parkanlagen und ausgedehnte Grünflächen bieten Gelegenheit zu erholsamen Momenten.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das alte Rathaus, an das sich das neue Rathaus anschließt und das Siegertsche Haus, die sich am Marktplatz befinden. Einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt das Wahrzeichen von Chemnitz in Form vom Karl-Marx-Monument. Des Einweihung erfolgte im Jahr 1971. An die Zeit des Mittelalters erinnert der Rote Turm. Sehenswert ist ebenfalls das in das Schloßbergmuseum integrierte Museum für Stadtgeschichte.

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Haselbachtal

Der sächsische Landkreis Bautzen bildet die Umgebung für diese Gemeinde. Die Entfernung bis in die Landeshauptstadt Dresden und Kamenz beträgt bis zu 35 Kilometer. Bis zu 13 Kilometer beträgt die Ausdehnung der Gemeinde Haselbachtal, wobei der Verlauf durch die Täler von Pulsnitz und Haselbach führt. Möglich sind Fahrten mit der Regionalbahn.

Sehenswert sind das Viadukt Gersdorf und der Park in Bischheim. Der Zugang zum Lessing-Cup erfolgt über das Bischheimer Freibad. Es befindet sich außerdem eine Kulturbühne in Bischheim. Ferner lädt die Naturbühne Reichenau zu einem Besuch ein. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen gehören das Sportfest Reichenau und das Oktoberfest Reichenau.

Elbflorenz

Die sächsische Landeshauptstadt ist weit über die Grenzen hinaus bekannt, was auch der Architektur zu verdanken ist. Mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts kam es immer öfter zur Verwendung des Beinamens „Elbflorenz“. Mit diesem Beinamen wird nicht nur die Architektur gewürdigt, sondern auch die Kunstsammlungen der Landeshauptstadt.

Geprägt wird das Stadtbild von einigen Bauwerken, die vom Stil des Dresdner Barocks gekennzeichnet sind. Alle Bauwerke insgesamt tragen ihren Teil zur architektonischen Berühmtheit von Dresden bei. Ein weiteres eindrucksvolles Bauwerk stellt die im 18. Jahrhundert erbaute Katholische Hof dar. Unter den weiteren eindrucksvollen Bauwerken befinden sich die Frauenkirche, die Uffizien sowie die Sempergalerie. 

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Görlitz

Bei Görlitz handelt es sich um die östlichste Stadt von Deutschland. Im gleichnamigen Landkreis stellt Görlitz die Kreisstadt dar. In der Oberlausitz nimmt Görlitz die Position der größten Stadt ein. Einen oberzentralen Städteverbund bildet Görlitz in Verbindung mit Hoyerswerda und Bautzen. Noch heute ist die historische Altstadt mit ihren verschiedenen Facetten erhalten.

Die Stadt zeichnet sich dadurch aus, dass ihre Altstadt als eine derjenigen gilt, die am besten in Europa erhalten ist. Zudem befinden sich in der Stadt etwa 4.000 Denkmäler. Daher wird Görlitz häufig als das Denkmalgebiet angesehen, dass das flächengrößte und zusammenhängende in Deutschland ist. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehört der Reichenbacher Turm, der sich am Obermarkt befindet.

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Leipzig

Geht es um die Großstädte in Deutschland, so ist Leipzig auf Platz acht zu finden. In Verbindung mit der Großstadt Halle kommt es zur Bildung des länderübergreifenden Ballungsraums. Das es zur Entwicklung von einem bedeutenden Handelszentrum kam, liegt auch an der Verleihung des Stadtrechts an Leipzig vor Jahrhunderten.

Das Grassimuseum und das Pannometer laden zum Staunen ein. Sehenswert sind die Themen- und Radwege wie die Straße der Braunkohle und der Lutherweg. Zu einem Besuch lädt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Bücherei Leipzig ein. In Bezug auf Buch-, Schrift- und Papierkultur handelt es sich weltweit um das älteste Fachmuseum. Unter den weiteren Sehenswürdigkeiten sind das Stadtgeschichtliche Museum und das Kindermuseum zu finden.

Mit den Jahren hat auch der Profi-Fußball in Leipzig ein Zuhause gefunden. Neben den Welterbestätten und vielen weiteren sehenswerten Höhepunkten lädt Leipzig im Jahr 2024 als einer von 10 Spielorten bei der EURO 2024 zu einem Besuch ein. 

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Meissen

Die Große Kreisstadt Meissen gehört zum gleichnamigen Landkreis. Der Bekanntheitsgrad hat sich durch das Meissner Porzellan gesteigert. Zur Herstellung kommt dieses Porzellan bereits seit dem Jahr 1708. Bei dem Namen „Meissen“ handelt es sich für die Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen um ein eingetragenes Markenzeichen. Gelegen ist die Stadt in der Nähe der Elbe. Von der Stadt ist es nicht weit bis zum Meißner Hochland.

Beim Bahnhof Meißen handelt es sich um den größten Bahnhof der Stadt. Sehenswert ist außerdem das Bahnhofsgebäude Meißen Triebischtal. Einen der großen Mittelpunkte stellt die Porzellan-Manufaktur unter dem Namen Meißner Porzellan dar. Gekennzeichnet ist das Bild der Altstadt von Bürgerhäusern, die den Charme der Gotik zeigen, und einem spätgotischen Rathaus. Ferner laden Sehenswürdigkeiten wie Schloss Siebeneichen zu einem Spaziergang ein. 

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Plauen

Das Oberzentrum Plauen ist im Südwesten von Sachsen erreichbar. Zugleich handelt es sich um die Kreisstadt vom Vogtlandkreis. Die architektonisch reizvolle Stadt ist auf Platz fünf unter den größten Städten von Sachsen zu finden. Eine erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1122. Über viele Jahrzehnte war die Sta<t im Mittelalter als Handelszentrum bekannt. Heute setzt die Stadt Akzente wie mit der zweitgrößten Ziegelbrücke der Welt.

Zu einem Besuch laden das Parktheater Plauen sowie das Theater Plauen-Zwickau ein. Des Weiteren befindet sich in der Stadt das Vogtlandmuseum. Erreichbar ist dieses in drei Wohn- und Geschäftshäusern, die unter Denkmalschutz stehen. Ferner bietet sich der Besuch im Plauener Spitzenmuseum an, das die Geschichte der Plauener Spitze präsentiert. Unter den weiteren sehenswerten Facetten ist die Schaustickerei Plauen zu finden.

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Riesa

Umgeben wird die auf der linken Seite der Elve liegende Mittelstadt vom Landkreis Meißen. Ihren Bekanntsheitsgrad verdankt die Stadt dem Sport und der Stahlindustrie. Den Status einer großen Kreisstadt besitzt Riesa seit dem Jahr 1994. Gekennzeichnet ist das Bild von insgesamt zehn Stadtteilen. Erreichbar sind in der näheren Region Gemeinden wie Stauchitz und Hirschstein.

Zu einem Besuch laden die Stadtbibliothek sowie das Stadtmuseum ein. Beide Häuser befinden sich am Poppitzer Platz. Ferner sind ein Tiergarten und ein Kloster in Riesa zu erreichen. Eingelassen ins Straßenpflaster sind mehrere Tafeln – ein Zeichen der Erinnerung. Unter den weiteren Sehenswürdigkeiten sind Schloss Gröba und die Sternwarte Riesa zu finden. Die Stadt ist eine der Stationen auf dem Elberadweg, der sich durch eine Länge von 1.200 Kilometer besitzt.

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Schlösserland Sachsen

In diesem Zusammenhang ist auch von der gemeinnützigen GmbH Staatliche Schösser, Burgen und Gärten Sachsen die Rede. Im Laufe der Jahre entstand die Werbekooperation „Schlösserland Sachsen“. Mittlerweile kommt es unter diesem Namen zur Vermarktung von mehr als 50 Schlössern.

Die Schlösserwelt in Sachsen zeigt sich vielfältig wie am Blick auf Schloss Colditz und dem Schloss Augustusburg deutlich wird. Des Weiteren gibt es die Königlichen Anlagen Bad Elster sowie den Fürst-Pückler-Park Bad Muskau. Zu Spaziergängen laden das Residenzschloss Dresden und das Barockschloss Delitzsch ein. Sehenswerte Akzente setzt das Schlösserland Sachsen mit Bauwerken wie Schloss Lauenstein und Schloss Klippenstein Radeberg.

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Torgau

Für den Landkreis Nordsachsen stellt die Große Kreisstadt Torgau den Verwaltungssitz dar. Zudem lädt die Stadt mit einer Lage an der Elbe zu einem Besuch ein. In die Landschaft Dübener Heide können Gäste im Westen der Stadt eintauchen. Ausflüge bieten sich an den Großen Teich an, in dessen Nähe die Naherholung großgeschrieben wird. 

Gekennzeichnet ist das Bild von etwa 500 Baudenkmälern. Dort sind Spuren der Renaissance und der Spätgotik zu entdecken. Dieses städtebauliche Ensemble hält auf internationaler Ebene mit. Spaziergänge bieten sich zum in der Nähe der Elbe gelegenen Schloss Hartenfels an. Sehenswert ist die Torgauer Schlosskapelle, bei der es sich um den ersten evangelischen Kirchenneubau handelt. Interessante Facetten zeigt der Museumspfad mit seinen sechs Stationen.

Ferner lädt Torgau vom 23. April bis 9. Oktober 2022 mit der Landesgartenschau zu einem Besuch ein.

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Das Welterbe im Land

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