Kleinere Städte und Gemeinden in Sachsen-Anhalt 2

Hohenberg-Krusemark

Innerhalb der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck ist diese Gemeinde zu erreichen. Damit ist gleichzeitig eine Lage im Landkreis Stendal gegeben. Bis zur gleichnamigen Stadt beträgt die Entfernung 17 Kilometer. Gekennzeichnet ist das Bild von 10 Ortsteilen sowie kleineren Ansiedlungen. Darunter sind neben Hohenberg-Krusemark auch Osterholz und Rosenhof zu finden.

Gutshäuser, Bauernhöfe, Kirchen und Distanzsteine kennzeichnen das Bild in der Region. Schon in früheren Jahrzehnten war die Gemeinde im Hinblick auf den Pferdesport als ein Zentrum bekannt. Regelmäßig finden Reitveranstaltungen in den Bereichen „Ländliches Reiten“ und „Vielseitigkeitsreiten“ statt. Enthalten ist die Gemeinde auch im historischen Ortslexikon für die Altmark. 

Käcklitz

Die Verbandsgemeinde bildet den Rahmen für diesen Ortsteil. Umgeben wird die Gemeinde wiederum vom Altmarkkreis Salzwedel. Gelegen ist der altmärkische Ortsteil abseits von größeren Verkehrswegen. Während die Entfernung bis nach Beetzendorf 3 Kilometer beträgt, sind es nach Salzwedel 15 Kilometer.

Bis heute ist Käcklitz vom Charakter eines Rundlingsdorf geprägt. Bei der Dorfkirche Käcklitz handelt es sich um einen mittelalterlichen Feldsteinbau. Außerdem befindet sich dort ein Reiterhof. 

Oebisfelde-Weferlingen

Gelegen ist die Stadt im Landkreis Börde. Gleichzeitig besitzt die Stadt eine Lage an der Stelle, wo die Altmark in die Magdeburger Börde übergeht. Die Ufer der Flüsse Aller, Spetze und Ohre laden innerhalb des Gebietes zu Spaziergängen ein.  In der Nachbarschaft sind Regionen wie die Hansestadt Gardeleben und das Land Niedersachsen zu erreichen.

In beiden Ortschaften befinden sich Heimatmuseen, die Einblicke in die Geschichte jeweiligen Region geben. Durch die Stadt führen die Nordroute der Romanik und der Aller-Radweg. Neben der Burg Oebisfelde befindet sich die Burgruine Weferlingen in der Stadt. Des Weiteren ist dort Schloss Seggerde zu erreichen, das auch als Gutshaus bekannt ist. 

Diesdorf

Innerhalb des Landkreises Salzwedel ist die Gemeinde als Flecken Diesdorf erreichbar. Die Entfernung bis zur Stadt Salzwedel beträgt etwa 25 Kilometer. Geprägt wird der in der westlichen Altmark liegende Ort von einer Endmoränenlandschaft mit leichten Hügeln. Zu den Ortsteilen und Wohnplätzen gehören Diesdorf, Haselhorst und Lindhof.

Begonnen wurde im Jahr 1182 mit dem Bau einer Backsteinkirche, die sich durch den romanischen Stil auszeichnet. Es ist eine der ältesten Backsteinkirchen mit einem kompletten Kreuzgratgewölbe. Gelegenheit besteht zum Besuch in einem Freilichtmuseum mit Themenschwerpunkt Altmark. Unter den Bauwerken im Museum befindet sich eine Bockwindmühle.

Seeburg

Dieser Ortsteil gehört zur Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land. Seit dem Jahr 2008 handelt es sich bei Seeburg um einen staatlich anerkannten Erholungsort. Der See zeichnet sich durch eine Lage am Ostufer vom Süßen See aus. Ausflüge bieten sich in die Stadt Eisleben an, die in einer Entfernung von 12 Kilometer zu erreichen ist.

Erhalten ist noch immer Schloss Seeburg, wobei es zur ersten Erwähnung einer gleichnamigen Burg kam. Zu den Veranstaltungen innerhalb der Region gehören das Siedlerfest und „See in Flammen“. Ferner befindet sich dort das denkmalgeschützte Chausseehaus.

Beetzendorf

Innerhalb der Verbandsgemeinde Beetzenbach-Diesdorf ist die Gemeinde zu erreichen. Gelegen ist der Ort in der Jeetzenniederung. Es bieten sich Ausflüge in die Altmarkstädte Salzwedel und Klötze an, die in maximal 18 Kilometer Entfernung erreichbar sind.

Innerhalb des Parks ist der Besuch der Sumpfzypressenallee möglich. Bei Beetzendorf handelt es sich zudem um eines der altmärkischen Wandernester. Bezogen auf die Wandernester liegt eine Organisation im Altmärkischen Wanderverein vor. 

Mansfelder Land

Zwischen Lutherstadt Eisleben und Halle/Saale ist der Landkreis Mansfeld-Südharz zu erreichen. Dort liegt das Seegebiet Mansfelder Land. Teilweise ist eine Lage auf der seenreichen Eislebener Niederung sowie auf der Mansfelder Landplatte, wobei dort eine landwirtschaftliche Nutzung vorliegt.

Besuche bieten sich am Schloss Seeburg und am Süßen See an. Für die sportlichen Gäste bietet sich der Himmelsscheibenradweg als Aktivität an. In der Umgebung sind Sehenswürdigkeiten wie das Europa-Rosarium und eine Schokoladenfabrik zu erreichen.

Klietz

Gelegen ist die Gemeinde in der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land. Deren Verwaltungssitz befindet sich in der Gemeinde Schönhausen (Elbe). Die Gemeinde zeigt sich mit einer Lage am Nordwestrand Schollene. In der Region von Klietz sind die Elbauen erreichbar. Gebildet wird die Gemeinde durch den Ortsteil Klietz mit seinen drei Siedlungen sowie durch Scharlibbe und Neuermark-Lübars.

Gekennzeichnet ist der Ortsteil Scharlibbe von einer spätromanischen Dorfkirche mit einer bewegten Geschichte. Des Weiteren befindet sich in der Stadt eine Bockwindmühle. Es besteht Gelegenheit, den Naturlehrpfad zu entdecken, der um den Klietzer See führt. Des Weiteren befinden sich mit der Friedenssiedlung und der Seesiedllung zwei Werkssiedlungen einer ehemaligen Fabrik in der Gemeinde.

Kalbe (Milde)

Kalbe präsentiert sich zugleich als Stadt und als staatlich anerkannter Erholungsort. Die Umgebung wird durch den Altmarkkreis Salzwedel gebildet. Gegeben ist zugleich eine zentrale Lage in der Altmark. Zudem zeichnet sich die in 16 Stadtteile gegliederte Stadt am Fluss Milde aus. Zu den Stadtteilen gehört eine Reihe von Wohnplätzen.

Am östlichen Rand der Stadt sind noch immer die Ruinen der früheren Burg Kalbe zu entdecken. Nahe der Kalber Burg befindet sich die Wassermühle. Erbaut wurde das Haus Marktstraße 9 im Jahr 1775, sodass es sich bei dem Bauwerk um das ältestes Geschäftsgebäude der Gemeinde handelt. 

Letzlingen

Zum einen stellt Letzlingen eine Ortschaft dar. Auf der anderen Seite handelt es sich um einen Ortsteil der Hansestadt Gardelegen. Dabei zeichnet sich Letzlingen durch eine Lage im Altmarkkreis Salzwedel aus. Bekannt ist Letzlingen auch als altmärkisches Kirchendorf. Der durch die Ortschaft fließende Wannegraben hat seinen Ursprung im Nordosten der Ortschaft.

Das Jagdschloss Letzlingen stellt das kulturtouristische Zentrum dar. Dazu gehören das Kastellanhaus sowie das Kavaliershaus. Zur Errichtung kam es in den Jahren 1559 bis 1562. Vom Tudorstil ist die Schlosskirche gekennzeichnet, die sich gegenüber vom Schloss befindet. Mit dem Dorf- und Vereinsfest lädt die Ortschaft am Wochenende nach Pfingsten zu einem Besuch ein.  

Klötze

Der Altmarkkreis Salzwedel bildet die Umgebung für die Stadt Klötze. Gleichzeitig wird die Stadt vom Südlichen Landrücken umgeben, der sich durch eine hügelige Landschaft auszeichnet. Es handelt sich bei Klötze um einen staatlich anerkannten Erholungsort.

In der Stadt gibt es zwei Kirchengebäude. Des Weiteren befindet sich eine Holländermühle in der Stadt. Es gibt eine Reihe von Festen, die die Stadt traditionell feiert. Dazu gehören der Karneval und der großen Tulpensonntagsumzug.

Weißenfels

Gebildet wird die Umgebung durch den Burgenlandkreis. Für die Stadt liegt eine Gliederung in zwölf Ortsteile vor, von denen es sich bei elf Ortsteilen einst um eigenständige Gemeinden gehandelt hat. Während der Zeit als in den Jahren 1656 bis 1746 das Herzogtum Sachsen-Weißenfels bestand, besaß Weißenfwls die Position einer Residenzstadt.

Einen sehenswerten Blickfang stellen der Bismarckturm sowie der Stadtbrunnen dar.  Zu einem Spaziergang lädt Schloss Neu-Augustusburg ein. Dort besteht Gelegenheit zum Besuch eines Museums. Des Weiteren befinden sich eine Kathedrale sowie das Geleitshaus mit Museum. Sehenswert ist das Heinrich-Schütz-Haus, in dem sich ein Museum befindet. 

Landeshauptstadt Magdeburg

Die an der Elbe gelegene mitteldeutsche Stadt macht mit dem gotischen Dom auf sich aufmerksam. Als zweitgrößte Stadt von Sachsen-Anhalt besitzt diese zudem die Funktion eines Oberzentrums. Unter den fünf sogenannten neuen Bundesländern handelt es sich bei Magdeburg um die fünftgrößte Stadt. Außerdemliegt bei der Stadt eine Nähe zur Magdeburger Börde vor.

Sehenswert ist das kulturhistorische Museum, das einen tieferen Einblick auf die Verbindung von Magdeburg und Mittelalter bietet. Ferner befindet sich dort das Kloster Unser lieben Frauen. Innerhalb des Klosters befinden sich ein Skulpturenpark sowie eine Galerie, in der zeitgenössische Kunst zu sehen ist. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehört die grüne Zitadelle, die Friedendreich Hundertwasser einst erschuf. 

Hauptbeschreibung

http://deutsches-welterbe.de/bundesland-sachsen-anhalt/landeshauptstadt-magdeburg  

Das Welterbe im Land

http://deutsches-welterbe.de/bundesland-sachsen-anhalt/die-welterbestaetten-in-sachsen-anhalt/ 

Köthen

Über mehr als vier Jahrzehnte war die Stadt in den vergangenen beiden Jahrhunderten amtlich als Cöthen bekannt. Einst lebte Samuel Hahnemann in der Stadt. Bekannt ist dieser als Begründer der Homöopathie. Mitunter ist bei Költhen die Rede von der Welthauptstadt der Homöopathie. Neben der Kernstadt Köthen gibt neun weitere Ortschaften, die zur Stadt gehören.

Zu den sehenswerten Facetten gehört das Naumann-Museum. Dabei handelt es sich um ein ornitologischgeschichtliches Museum und ist das einzige seiner Art weltweit. Innerhalb dieses Gebäudes ist eine prähistorische Sammlung zu entdecken. Im Ludwigsbau vom Köthener Schloss befindet sich ein historisches Museum. Regelmäßig sind im Veranstaltungskalender die Köthener Bachfesttage zu finden. 

Bitterfeld

Bei Bitterfeld handelt es sich um einen Stadtteil, der zu Bitterfeld-Wolfen gehört. Umgeben wird die STadt vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Bekannt ist die Stat zudem als Zentrum im Hinblick auf die chemische Industrie. Eine Funktion als eigenständige Stadt besaß Bitterfeld bis Ende Juni 2007. Nahe der Stadt ist die Goizsche gelegen, zu der der Große Goitzschesee gehört, bei dem es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, dessen Wasserfläche eine Größe von 24 km² hat.

Unter den Bauwerken ist die „Fürstenherberge“ zu finden, bei der es sich um einen zweistöckigen Fachwerkbau handelt. Das Bauwerk zeichnet sich durch ein Renaissanceportal aus. In der zweiten Hälfte vom 19. Jahrhundert kam es zur Errichtung des neugotischen Backsteinbaus, der als Rathaus bekannt ist. Zu Spaziergängen laden die Villa am Bernsteinsee sowie das Kreismuseum mit seinen Dauerausstellungen ein.

Hauptbeschreibung

http://deutsches-welterbe.de/bundesland-sachsen-anhalt/bitterfeld-stadt

Dessau

Bei Dessau handelt es sich um einen Stadtteil, der zur kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau gehört. Einst war Dessau als Stadt selbst Kreisstadt. Gebildet wird die Umgebung von Dessau von einer Auenlandschaft mit größerer Ausdehnung. Bei der Stadt lag eine Einteilung in 49 statistische Bezirke sowie 21 Stadtteile vor.

Mit den Jahren kam es zur Eingemeindung einer Vielzahl von Gemeinden. Dazu gehören Alten, Dellnau, Großkühnau und Mildensee. Einige Gemeinden wurden ausgegliedert und schlossen sich mit anderen Gemeinden zusammen. Zu einer erstmaligen Erwähnung der Selbstverwaltung der Bürgerschft kam es im Jahr 1372. 

Hauptbeschreibung

http://deutsches-welterbe.de/bundesland-sachsen-anhalt/dessau-stadt

Das Welterbe im Land

http://deutsches-welterbe.de/bundesland-sachsen-anhalt/die-welterbestaetten-in-sachsen-anhalt/ 

Zu weiteren Informationen siehe auch „Kleinere Städte und Gemeinden in Sachsen-Anhalt“

Weitere Informationen zum Bundesland

http://deutsches-welterbe.de/bundesland-sachsen-anhalt

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2021 bis 2030

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