Kleinere Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz 3

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Wierschem

Die Ortsgemeinde präsentiert sich mit einer Lage im Landkreis Mayen-Koblenz. Zudem liegt eine Zugehörigkeit zur Verbandsgemeinde Maifeld vor, deren Sitz sich allerdings in der Stadt Polch befindet. Lediglich 2,5 Kilometer trennen die Ortsgemeinde von der Stadt Münstermaifeld. Des Weiteren gehören Wohnplätze wie Burg Eltz zu Wierschem.

Zu Spaziergängen lädt die Mosel ein, die nordwestlich in etwa drei Kilometer das Landschaftsbild bereichert. Eine harmonische bewaldete Umgebung bereichert das Bild der Burg Eltz. Dort befindet ebenfalls das Forsthaus Rotherhof.

Wiesensee

Im Jahr 1971 wurde dieser See künstlich angelegt. Der aufgestaute See besitzt eine Größe von etwa 80 Hektar. Gekennzeichnet ist der See von einer Lage im Westerwaldkreis. Dabei berührt der See das Gebiet der Orte Winnen, Pottum und Stahlhofen am Wiesensee. Für den größten Teil des Sees liegt eine Freigabe für die Nutzung in der Freizeit vor.

Einen Namen hat sich das Gebiet als Naherholungsregion gemacht. Zu einem Besuch lädt daher die Touristeninformation bei Stahlhofen ein. Verschiedene Regatten richtet der im Ort ansässige Segelclub aus. Zudem haben seit vielen Jahren die Surfer den See für sich entdeckt. 

Münstermaifeld.

Die Landschaft des Landkreises Mayen-Koblenz bildet den Rahmen für die Stadt. Gelegen ist die Stadt auf dem Maifeld. Ausgehend von der Landesplanung handelt es sich bei Münstermaifeld um ein Landeszentrum. Neben fünf Stadtteilen ist das Bild von zwei Wohnplätzen gekennzeichnet. Das zur Stadt gehörende Münster prägt mit seinem eindrucksvollen Westwerk das Bild der Region.

Die Geschichte der Stadt spiegelt sich in vielen alten Bauten wieder. Dazu gehört das historische Rathaus. In der alten Probstei befindet sich das Heimatmuseum. Noch immer gibt es Reste von der historischen Stadtmauer zu sehen. Als Aussichtsturm lädt der im Jahr 1955 stillgelegte Wasserturm zu einem Besuch ein. Außerdem gibt sich eine kleine Rundreise zu Burgen wie Burg Pyrmont und der Schönecker Burg an.

Bacharach

Gelegen ist die Stadt in der Welterberegion Oberes Mittelrheintal. Dabei wird die Stadt zugleich vom Landkreis Mainz-Bingen umgeben. Ausgehend von der Landesplanung handelt es sich bei der Stadt um ein Grundzentrum. Zugleich gehört die Gemeinde zum Naturraum Mittelrheingebiet, indem sich ein gleichnamiges Weinbaugebiet befindet. Die Entfernung bis zur Stadt Bingen am Rhein beträgt ungefähr 15 Kilometer.

Die Burg Stahleck hat sich inzwischen in eine Jugendherberge verwandelt. Innerhalb der Stadt sind viele Fachwerkhäuser zu finden. Ein Spaziergang kann über die Stadtmauer führen, deren Begehen unter Arkaden möglich ist. Zu Spaziergängen laden die Ruine der Wernerkapelle und der Marktturm ein. Unter den weiteren sehenswerten Facetten befinden sich oberhalb von Burg Stahleck die Reste einer Römerstraße. 

Kirn

Zu den besonderen Facetten der Stadt gehört die Lage am Fluss Nahe. Bei Kirn handelt es sich zugleich um den Sitz von der Verbandsgemeinde Kirner Land. Gelegen ist die Stadt teilweise in der Nähe von der gleichnamigen Burgruine. Eingestuft ist Kirn als Mittelzentrum. Berührt wird ein Bereich innerhalb des Hunsrücks.

Neben einer evangelischen Kirche befindet sich dort das Gebäude einer fürstlichen Kellerei. Von besonderer Bedeutung ist die Kyrburg, die oberhalb der Stadt gelegen ist. Schließlich handelt es sich dabei um das Wahrzeichen der Stadt. Unter den weiteren Sehenswürdigkeiten ist die Bismarcksäule zu finden, die sich seit dem Jahr 1901 auf dem Gauskopf befindet. Gekennzeichnet ist das Stadtbild ferner von Fachwerkhäusern, wobei es sich in einigen Fällen um frühere Gerberhäuser handelt, die sich in der Innenstadt befinden.

Weilerbach

Umgeben wird die Ortsgemeinde Weilerbach vom Landkreis Kaiserslautern. Auf der Grundlage der Landesplanung liegt eine Ausweisung als Grundzentrum vor. Für mögliche Ausflüge bietet sich die Stadt Kaiserslautern an, die in einer Entfernung von elf Kilometern zu erreichen ist. Zur Ortsgemeinde gehören Wohnplätze wie Obere Pfeifermühle. In der Nähe verlaufen die kleineren Flüsse Mooslauter und Rischbach.

Es gibt innerhalb der Ortsgemeinde zehn Kulturdenkmäler. Dazu gehören die protestantische Pfarrkirche und ein Kilometerstein. Sehenswert ist das Reinhard-Blauth-Heimatmuseum. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Geschichte der Region. Dabei beginnt die Präsentation der Geschichte bereits in der Steinzeit und wird bis in das 19. Jahrhundert erzählt. Bereichert wird das Bild durch Naturschutzgebiete wie den Rodenbacher Bruch. 

Speyer – Welterbestadt

Die rheinland-pfälzische kreisfreie Stadt gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar. Bei der Stadt handelt es sich um eine römische Gründung. In früheren Tagen war die Stadt als Civitus Nemetum oder Noviomagus bekannt. Innerhalb Deutschlands handelt es sich um eine der ältesten Städte. Es war um das Jahr 600, als die Stadt als Spira zum Zentrum des Speyergaus auserkoren wurde.

Als wichtigste Straße ist die Maximilianstraße bekannt. An einer der beiden Endseiten ist der „Altpörtel“ mit einer Höhe von 55 Meter zu erreichen. In der Stadt befindet sich neben der Welterbestätte „Speyerer Dom“ das historische Museum der Pfalz. Zu einem Besuch lädt ebenfalls das Technikmuseum Speyer ein. Im Wartturm befindet sich das Fastnachtsmuseum. Auf einer Fläche von vier Turmgeschossen kommt es zur Dokumentation des närrischen Treibens in der Region.

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Emmerichenhain

Bei Emmerichenhain handelt es sich um einen Ortsteil, der zur Stadt Rennerod gehört. Gegeben ist eine Lage in der gleichnamigen Verbandsgemeinde. Für die Stadt, die über viele Jahre den geographischen Mittelpunkt von Deutschland dargestellt hat, liegt auf der Grundlage der Landesplanung eine Ausweisung als Grundzentrum vor. Zur ersten urkundlichen Erwähnung kam es im Jahr 1217.

In der Stadt gibt es einige Kulturdenkmäler wie den Bahnhof Rennerod. Beim Empfangsgebäude handelt es sich um einen späthistorischen Basaltbruchsteinbau aus der Zeit um 1905. Des Weiteren gibt es einen historischen Straßenzug sowie ein Fachwerk-Quereinhaus. Neben der evangelischen Pfarrkirche besteht auch eine katholische Pfarrkirche in Rennerod. Regelmäßig findet die sogenannte Hubertuskirmes statt, bei der es sich um das Kirchweihfest handelt. 

Frankenthal

Wer zu den Welterbestätten nach Rheinland-Pfalz fahren möchte, hat Gelegenheit, zum Besuch in der kreisfreien Stadt Frankenthal. Gelegen ist diese Stadt in der Region Pfalz, wobei eine Lage zwischen Ludwigshafen und Worms gegeben ist. Einst waren die vier Ortsbezirke, die heute zur Kernstadt gehören, als Dörfer eigenständig. Es handelt sich um Eppstein, Flomersheim, Mörsch und Studernheim.

Seit mehr als drei Jahrzehnten kommt es zur Vergabe des Perron-Kunstpreises. Als Disziplinen gelten dabei Porzellan, Graphik, Plastik und Malerei. Sehenswerte Facetten zeigt das Erkenbert-Museum auf. Innerhalb der Stadt gibt es eine Reihe von Denkmalzonen und Einzeldenkmälern. Das Strohhutfest ist als größtes Straßenfest in der Pfalz bekannt und zieht mittlerweile die Aufmerksamkeit von mehr als 300.000 Besuchern auf sich.  

Alzey

In der verbandsfreien Stadt befindet sich der Sitz der Kreisverwaltung vom Landkreis Alzey-Worms. Erreichbar ist die Stadt im Südosten von Rheinland-Pfalz. Bei der Stadt handelt es sich um eine von den Nibelungenstädten. Volker von Alzey hat die Stadt im Nibelungenlied erwähnt. Dies führte dazu, dass bei Alzey auch von der Volkerstadt die Rede ist.

Die Stadt präsentiert sich mit einer gut erhaltenen Altstadt. Gekennzeichnet ist das Bild von Fachwerkhäusern, Geschäften, Cafes und Restaurants. Gebildet wird die Umgebung von Ruinen, die zur mittelalterlichen Stadtmauer gehören. Zentral gelegen ist der Rossmarkt, ein Platz, auf dem ein Bronzepferd steht. Zu den beeindruckenden Bauwerken gehören das Alzeyer Schloss und der Alzeyer Fischmarkt. 

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Bernkastel-Kues

An der Mittelmosel liegt diese verbandsangehörige Stadt. Umgeben wird die Stadt somit vom Landkreis Bernkastel-Wittlich. Bei Bernkastel-Kues handelt es sich zugleich um ein Heilbad mit staatlicher Anerkennung. Gekennzeichnet ist das Bild von Bernkastel-Kues von den Stadtteilen Andel, Bernkastel, Kues und Wehlen. Ebenfalls präsentiert sich die Stadt als Sitz der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues.

Im Mittelpunkt steht der Marktplatz mit seinem mittelalterlichen Charme. Getragen wird die Atmosphäre von aus dem 17. Jahrhundert stammenden Giebelfachwerkhäusern. Besondere Akzente setzt dort ein schmales Spitzhäuschen aus dem 15. Jahrhundert. Reizvoll wirkt das frühere Kloster Machern, welches in der Nähe der Stadt liegt. Unter den regelmäßigen Veranstaltungen sind das Mosel Musikfestival sowie die Internationale Ruderregatta zu entdecken. 

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Bingen am Rhein – Welterbestadt

Bingen am Rhein kann auf eine abwechslungsreiche Zeit zurückblicken. Schließlich war die Stadt einst Ausgangspunkt einer römischen Militärstraße, die als Ausoniusstraße bekannt war. Dadurch kam es zur Verbindung der Stadt mit Trier. Der Oberrhein hat seinen Endpunkt in der Stadt. Gegeben ist eine Gliederung in acht Stadtteile.

Als Sehenswürdigkeiten laden die Basilika St. Martin sowie der Binger Mäuseturm ein. Des Weiteren befinden sich dort die Rochuskapelle und die Burg Klopp. Möglich ist ein Spaziergang zur Drususbrücke, die in Verbindung mit einer romanischen Brücke steht. Neben dem Europareservat Rheinauen lädt Bingen am Rhein mit dem technischen Kulturdenkmal Reiterstellwerk Bingerbrück zu einem Besuch ein. 

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Kaiserslautern

Bekannt ist die rheinland-pfälzische Stadt als Universitäts- und Industriestadt. Bedeutung hatte Kaiserslautern schon in früherer Zeit. Schließlich handelte es sich einst um einen Königshof in karolingischer Zeit. Viele Jahrzehnte später wuchs die Siedlung und erlebte ihre Blütezeit. Zu den Erhebungen gehören der Betzenberg sowie der Lämmchesberg und der Humberg.

Die Stadt präsentiert sich mit dem Pfalztheater, bei dem es sich um ein Mehrspartentheater handelt. Als Kunstgalerie ist das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern zu erleben. Mehr über die regionale und städtische Geschichte ist im Wadgasserhof und im Theodor-Zink-Museum zu erfahren. Regelmäßig lädt die Stadt mit dem Altstadtfest zu einem Besuch ein.

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Koblenz – Welterbestadt

Nördlich in Rheinland-Pfalz ist die kreisfreie und zugleich drittgrößte Stadt des Landes zu erreichen. Ein besonderes Ereignis feierte die Stadt im Jahr 1992 – den 2000. Geburtstag. Somit handelt es sich bei Koblenz um eine der ältesten deutschen Städte. Die Stadt besitzt einige Kulturdenkmäler. Durch alles insgesamt kommt es seit dem Jahr 2002 zur Bildung vom nördlichen Tor, das zur Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal führt.

Zu den sehenswerten Facetten gehören die Theater „Das Ensemble Koblenz“ und das „Theater am Ehrenbreitstein“. Mehr über die Geschichte der Bahn ist im DB Museum Koblenz zu erfahren, dem ersten Außenstandort vom Nürnberger Verkehrsmuseum. Unter den weiteren sehenswerten Facetten befindet sich das Rhein-Museum Koblenz. Ferner laden Bauwerke wie das Kurfürstliche Schloss und Schloss Stolzenfels zu einem Besuch ein. 

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Landau in der Pfalz

Im Süden des Bundeslandes ist die kreisfreie Stadt zu erreichen, die zur Metropolregion Rhein-Neckar gehört. Einst handelte es sich um eine elsässische Reichsstadt. Jetzt stellt Landau in der Pfalz den Verwaltungssitz vom Landkreis Südliche Weinstraße dar. Allerdings gehört die Stadt selber dem Landkreis nicht an. Innerhalb der Pfalz ist Landau unter den größten Städten auf Platz sechs zu finden.

Für den Besuch bei Veranstaltungen von Theater, Konzerte und Kongresse bietet sich der Aufenthalt in der Jugendstil-Festhalle an. Abwechslungsreich gestaltet sich das Angebot der Museumslandschaft wie der Blick auf das Historische Stadtmuseum mit Archiv verdeutlicht. Sehenswerte Facetten zeigt das Landauer Kutschen-Kabinett. Erkundungen bieten sich innerhalb des Stadtgebietes im Hinblick auf die 30 Naturdenkmäler an. 

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Ludwigshafen am Rhein

Zum einen handelt es sich um die zweitgrößte Stadt des Landes. Nur die Landeshauptstadt Mainz ist. In der Pfalz besitzt die Stadt die Position der größten Stadt. Innerhalb des Landes stellt die Stadt eines von fünf Oberzentren dar. Zu erreichen ist die Stadt auf der linken Uferseite vom Rhein. Dort liegt eine Lage in den Auen vor.

Die Stadt präsentiert sich mit dem Theater im Pfalzbau – allerdings ohne ein eigenes Ensemble. Des Weiteren gibt es die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Interessante Informationen zur Kulturgeschcihte gibt es im Heimatmuseum in Friesenheim sowie zur Stadtgeschichte im Stadtmuseum Ludwigshafen. Neben zahlreichen Bauwerken laden Sehenswürdigkeiten wie der Friedenspark und der Ebertpark zu einem Besuch ein.

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