Kleinere Städte und Gemeinden in Brandenburg 5

Rheinsberg

In einer faszinierenden Lage ist die Stadt innerhalb des brandenburgischen Landkreises Ostprignitz-Ruppin zu erreichen. Dabei präsentiert sich die Stadt mit der Kernstadt, die sich in die Ortsteile Kleinzerlang und dem Flecken Zechlin zeigt.

Nach einer Autofahrt, bezogen auf den Ausgangspunkt Berlin, sind Gäste in Rheinsberg angekommen. Dort verbrachte Kronprinz Friedrich der Große viele sehr glückliche Jahre. Der sogenannte „Musenhof“ erhielt seine Prägung durch den Bruder Prinz Heinrich. An dieses Bauwerk grenzen die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Musikakademie Rheinsberg. Stadt und Schloss erhielten durch Kurt Tucholsky und Theodor Fontane ein Denkmal.

Das Schlosstheater wird durch die Bundes- und Landesmusikakademie betrieben. Diese hat ihren Sitz im früheren Kavaliershaus. Sehenswert sind der Bahnhof Rheinsberg (Mark) sowie die Bahnanlagen.

Havelsee mit Pritzerbe

Die Landstadt gehört zum Amt Beetzsee, welches im Landkreis Potsdam-Mittelmark zu erreichen ist. Es besteht aufgrund eines freiwilligen Zusammenschlusses seit dem Jahr 2002. Vereint sind seitdem Hhoenferchesar, Briest, Fohrde und Pritzerbe. Sechs Jahre später nahm die Landstadt des Ortsteil Marzahne in die Gemeinschaft auf. Den Namen erhielt die Stadt durch den Pritzerber See und die Havel.

Die Gewässer in der Region lassen sich auch über ein Hausboot erobern. Havelse zeichnet sich ferner durch einen historischen Stadtkern aus. Gegeben ist eine Lage am Fluss, was die Möglichkeit vom Wassersport fördert. Mehr als 80 Prozent der Gesamtfläche überlappen sich und besitzen eine Ausweisung als Schutzgebiet. 

Lindenberg (Tauche)

Der Landkreis Ober-Spree umgibt die Gemeinde Tauche, zu der der Ortsteil Lindenberg gehört. Innerhalb der Gemeinde handelt es sich bei Lindenberg um den Ortsteil, in dem die meisten Einwohner leben. Gleichzeitig stellt Lindenberg in der Beeskower Platte das Zentrum dar. Gekennzeichnet ist die Umgebung von einem seen- und waldreichen Bild.

Gelegen ist der Ortsteil an der Bundesstraße 87 und lädt mit einigen Sehenswürdigkeiten zu einem Besuch in der Region ein. Dazu gehört das von Hans Albrecht von Barfus erbaute Schloss Kosstenblatt. Sehenswert sind ebenfalls das Meteorologische Observatorium Lindenberg sowie das Wettermuseum Lindenberg. Unter den weiteren sehenswerten Facetten befindt sich die aus Holz erbaute Spreebrücke Werder, die einen Teil des Spreeradweges darstellt.

Jüterbog 

Die im Landkreis Teltow-Fläming gelegene Kleinstadt zeichnet sich durch ihre Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ aus. Dort, wo der hohe in den niederen Fläming übergeht, ist Jüterbog zu erreichen. Gegliedert ist die Stadt in die Ortsteile Fröhden, Grüna, Kloster Zinna, Markendorf, Neuheim, Neuhof und Werder. Dazu kommen Wohnplätze wie Kaltenhausen, Neumarkt und Waldau.

Sehenswert sind die Stadtkirche und die Liebfrauenkirche. Ferner befindet sich eine Stadtbefestigung in Jüterbog, in die drei Stadttore integriert sind. Das Rathaus mit seiner Backstein-Gotik präsenteirt sich mit Mauritiusplastik. Neben Geschichtsdenkmälern wie dem mittelalterlichen Steinkreuz lädt der Schlosspark zu einem Besuch ein. Es handelt sich um eine Anlage, die unter Denkmalschutz steht. Gäste lädt die Stadt regelmäßig mit dem Jüterboogie-Festival ein. 

Golßen

Der brandenburgische Landkreis umgibt die amtsangehörige Stadt. Golßen ist zugleich der Sitz vom Amt Unterspreewald. In der Nähe der Stadt ist das Lausitzer Becken- und Heideland zu erreichen. Gebildet wird Golßen durch die Kernstadt, Ortsteil Mahlsdorf sowie Ortsteil Zützen. Als Gemeindeteile sind Altgolßen, Landwehr, Prierow, Sagritz und Gersdorf bekannt.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das Schloss mit der im 19. Jahrhundert neu angelegten Parkanlage. Innerhalb des Stadtkerns befinden sich Bürgerhäuser, die aus der Zahl vom Fin de siecle stammen. Neben der Stadtkirche laden Kirchen in Mahlsdorf, Zützen und Altgolßen zu einem Besuch ein. Bekannt ist Golßen mit seiner Umgebung für die Spezialität in Form der Spreewälder Gurken. 

Althüttendorf

Innerhalb des in der Schorfheide gelegenen Amtes Joachimsthal ist diese Gemeinde zu erreichen. Gegeben ist eine Lage in einem Endmoränengebiet und gleichzeitig am Grimnitzsee an dessen Ostufer. Begrenzungen sind durch die Gemeinde Ziethen und Chorin gegeben. Weitere Begrenzungen ergeben sich durch Joachimsthal und Angermünde, eine im Landkreis Uckermark befindliche Stadt.

Zu den Denkmälern in Althüttendorf gehört das im Jahr 2013 restaurierte Backhaus. Sehenswert ist der Bahnhof mit seinem Stationsgebäude. Ferner befindet sich dort eine Bockwindmühle. Neben dem Gärtnerhaus ist das Spritzenhaus in der Gemeinde zu erreichen. Unter den Naturdenkmälern sind Findlinge und Eichen zu finden. 

Warnitz

In den Nordosten des Bundeslandes führt die Fahrt in das Dorf. Genauer gesagt stellt die Ostseite vom Oberuckersee das Ziel der Fahrt dar. Zur ersten urkundlichen Erwähnung kam es im 14. Jahrhundert. Noch immer erinnert die für die Uckermark typische Feldtsteinkirche an die damaligen Tage. Zusammen mit den Gemeinden Seehausen, Potzlow und Blankenburg sowie Warnitz bilden diese die Gemeinde Oberuckersee.

Sehenswert ist die im See zu erreichende Burgwallinsel. Dort befindet sich ferner eine Gaststätte mit eigener Brauerei. Außerdem laden ein Aussichtsturm sowie exotische Tiere zu einem Besuch ein. Durchquert wird die Gemeinde vom Radfernweg Berlin-Usedom. 

Uckerland 

Den Hintergrund für die amtsfreie Gemeinde bildet der Landkreis Uckermark. Diesen Namen trug einst auch das Stammesgebiet der Ukranen. In späteren Jahren, als die brandenburgischen Markgrafen regierten, verwandelte sich das Gebiet in die Uckermarck. Bei der Gemeinde liegt eine Gliederung in Teile wie Fahrenholz, Güterberg, Milow und Wismar vor.

Neben einer Reihe von Baudenkmälern laden Sehenswürdigkeiten wie der Gutspark in Verbindung mit dem Teich aus dem Jahr 1825 und der Speicher zum Verweilen ein. Sehenswert ist das Klassizistische Herrenhaus Lübbenow und die Dorfkirche in Nechlin. Weitere Sehenswürdigkeiten stellen der Park Wolfshagen sowie der Park und Gutshof Wilsickow dar. 

Neuhardenberg

Die amtsangehörige Gemeinde stellt zugleich den Sitz vom gleichnamigen Amt dar. Es liegt eine Lage im Landkreis Märkisch-Oderland vor. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Altfriedland, Quappendorf und Wulkow in Verbindung mit weiteren Wohnplätzen. Als Partnergemeinde fungiert seit dem Jahr 1990 die niederrheinische Stadt Hamminkeln.

Innerhalb der Arbeitsgemeinschaft „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“ ist die Gemeinde Neuhardenberg zu finden. Führen kann ein Spaziergang zum Schloss Neuhardenberg. Im Schlossgarten befindet sich das Denkmal für König Friedrich II. Sehenswert ist die Schinkelkirche sowie der Quappenwanderweg. Zu einem Besuch lädt außerdem das internationale Fledermausmuseum Julianenhof ein. 

Schorfheide

Im Landkreis Barnim ist die amtsfreie Gemeinde zu erreichen, wobei es sich innerhalb des Landkreises unter Bezug auf die Fläche um die größte Gemeinde handelt. Durch den Norden der Gemeindefläche besteht Anteil am Schorfheide-Naturraum. Hinsichtlich der Ortsteile liegt eine Gliederung in Ortsteile wie Altenhof, Böhmerheide, Eichhorst und Finowfurt vor. Neben weiteren Ortsteilen lädt die Gemeinde mit bewohnten Gemeindeteilen und Wohnplätzen zu einem Besuch ein.

Sehenswert ist der bei Buckow gelegene Naturraum Barnim. Zugleich bietet sich ein Besuch im Gemeindeteil Buckow an. Zum Verweilen lädt ebenfalls der Wildpark Schorfheide ein. Ferner lädt das Jagdschloss Groß Schönebeck zu Spaziergängen ein. Dort befindet sich das Schorfheidemuseum. Im Süden vom Werbellinsee ist der Askanierturm, während in Finowfurt das Luftfahrtmuseum auf einen Besuch wartet. 

Lychen – Uckermark

Gelegen ist die uckermärkische Stadt im Naturpark Uckermärkische Seen. Der staatlich anerkannte Erholungsort darf sich als „Flößerstadt Lychen“ bezeichnen. An Attraktivität hat die Stadt durch die Lage innerhalb des Neustrelitzer Kleinseenlandes gewonnen. In der Umgebung der Stadt befinden sich sieben uckermärkische Seen. Teilweise erfolgt eine Begrenzung durch den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das im Jahr 1748 errichtete Rathaus, das sich am Marktplatz befindet. Neben der evangelischen Stadtkirche St. Johannes lädt die Stadt mit der Schreibermühle zu einem Besuch ein. Das Flößereimuseum würdigt eine der Grundlagen, die die Wirtschaft des Ortes förderten. Ferner präsentiert sich die Stadt mit dem Besucherzentrum vom Naturpark.

Brieselang

Der Landkreis Havelland umgibt die amtsfreie Gemeinde. Gelegen ist die Gemeinde dort, wo sich ein Schnittpunkt bildet. An dieser Stelle treffen sich die Bahnlinie Berlin-Hamburg, der Havelkanal und der Berliner Autobahnring. Während die Entfernung zu Spandau 17 Kilometer beträgt, ist das Zentrum von Berlin nach einer Fahrt von etwa 30 Kilometer zu erreichen.

Sehenswert ist der Burgwall Alt Brieselang, wobei es sich um Wallreste handelt. Des Weiteren bieten sich Spaziergänge zu den Kirchen an, zu denen die Dorfkirche Bredow gehört. Untrennbar mit Brieselang und dem Kulturleben verbunden sind das Hans-Klakow-Museum, der Märkische Künstlerhof sowie das Kleine Theater. Außerdem lädt die Gemeinde mit Veranstaltungen wie der Brieselanger Kirmes und dem Erntefest.

Briesen

Es ist der Südosten von Berlin, der in den Blickpunkt gerät, wenn der Blick auf Briesen (Mark) fällt. Gebildet wird die Umgebung vom Berliner Urstromtal. Innerhalb der Gemeinde sind neben Ortsteilen wie Falkenberg sowie Wohnplätze zu erreichen, bei denen es sich beispielsweise um Bunterschütz, Emilienhof und Neu Madlitz handelt. Im Hinblick auf die erste Erwähnung gilt das Jahr 1403 als feststehend.

Zu den Denkmälern, die in der Denkmalliste vom Bundesland eingetragen sind, gehören die Dorf-Kirche in Alt-Madlitz sowie die Dorfkirche Briesen. Erreichbar ist die Gemeinde über den gleichnamigen Bahnhof. Des Weiteren befindet sich dort das Hirsch-Denkmal. In der Nähe vom Ortsausgang im Norden besteht der Zugang zum Landschaftsschutzgebiet Madlitz-Falkenhagener Seengebiet. 

Beelitz

Natürlich gibt es viele Gründe, die Aufmerksamkeit auf Beelitz zu richten. Für viele Menschen jedoch der Spargel einen der wichtigsten Gründe. Immerhin handelt es sich bei Beelitz um den Mittelpunkt vom Spargelanbau in Brandenburg. Mittlerweile trägt die Stadt offiziell den Namen „Spargelstadt Beelitz“. Für den Besuch in der Stadt führt der Weg in den Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Die Altstadt besitzt einen mittelalterlichen Grundriss und stellt inzwischen ein Flächendenkmal dar. Das Heimatmuseum befindet sich seit mehr als 20 Jahren in der alten Posthalterei. Getreu dem Spargelanbaugebiet ist in der Stadt das Spargelmuseum Beelitz zu finden. Zu den Veranstaltungen gehören das Spargelfest, das Reiterfest und die größte Kürbis-Ausstellung von Berlin und Brandenburg. 

Rabenstein/Fäming

Es handelt sich um eine im Landkreis Potsdam-Mittelmark befindliche Gemeinde. Gegeben ist die Zuständigkeit des Amtes Niemegk. Unter den Orts- und Gemeindeteilen sind Klein Marzehns, Rädigke und Groß Marzehns zu finden.

In der „Alten Brennerei“ lädt das zum Naturpark Hoher Fläming“ gehörende Besucherinformationszentrum oder auch Naturparkzentrum mit seiner Erlebnisausstellung zum Verweilen ein. Zu erreichen sind innerhalb des Naturparks mehrere Naturschutzgebiete.

Borkwalde

Gemeinsam mit der Nachbargemeinde Borkheide hat die Gemeinde, dass es sich um Waldgemeinden handelt. Innerhalb des Amtes Brück kommt Borkwalde die Rolle der jüngsten Ortschaft zu. Dort wo sich der Bereich der geologischen Hochfläche Zauche befindet, ist der Ort zu erreichen. Amtlich ausgewiesene Ortsteile gibt es in Borkwalde nicht.

An den deutschen Politiker Ernst Thälmann wird auch heute noch in Borkwalde gedacht. Dort befindet sich ein unter Denkmalschutz stehender Gedenkstein.

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Geschrieben und Coopyright by Marina Teuscher 2021 bis 2030