Kleinere Städte und Gemeinden in Bayern 7

Die Welterbestätten des Landes

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Tirschenreuth

Innerhalb des gleichnamigen Landkreises ist die zum Regierungsbezirk Oberpfalz gehörende Stadt Tirschenreuth gelegen. Es handelt sich zugleich um die nördlichste Kreisstadt in der Oberpfalz. Nur 15 Kilometer trennen die Stadt von der Grenze zu Tschechien. Zu einer ersten urkundlichen Erwähnung kam es im Jahr 1134. Zu den besonderen Ereignissen in den vergangenen Jahren gehört die Ausrichtung der Landesgartenschau im Jahr 2013.

Von hoher Bedeutung ist das Museumsquartier Tirschenreuth. Dazu gehören der rekonstruierte Klostergarten und das Alte Kloster. Von Bedeutung sind ebenfalls das Haus am Teich, das Touristeninformationszentrum sowie das Oberpfälzer Fischereimuseum. Direkt in der Nähe der Stadt ist die Stiftländer Teichpfanne zu erreichen. Mitunter gelangen die dort vorhandenen Teiche für die Zucht von Karpfen zum Einsatz. 

Starnberger See

Der Starnberger See ist in einer Entfernung von 25 Kilometer von der bayerischen Landeshauptstadt München zu erreichen. Beim See handelt es sich um den fünftgrößten See von Deutschland. Dem Freistaat Bayern obliegt das Eigentum an dem See. Die Verwaltung des Sees unterliegt der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.

Seìt vielen Jahren schon kommt dem See eine hohe Bedeutung als Erholungsgebiet zu. Dies gilt besonders für das Umland der bayerischen Landeshauptstadt München. Schließlich gibt es in der näheren Umgebung vom Starnberger See sechs Bahnhöfe. Das Angebot von Rund-, Sonder- und Linienfahrten erfolgt durch die Bayerische Seenschiffahrt.

In einer Entfernung von ungefähr 170 Meter zum Ufer ist die Roseninsel erreichbar. 

Traunstein

Die große Kreisstadt stellt zugleich ein Oberzentrum dar. Für Ausflüge bieten sich der Chiemsee in etwa zehn Kilometer Entfernung sowie die Chiemgauer Alpen an. Bekannt ist Traunstein als Hauptort vom Chiemgau. Zugleich handelt es sich um die gleichnamige Kreisstadt vom Landkreis Traunstein. Beim Hausberg handelt es sich um den Hochberg.

Zu einem Besuch lädt das Heimatmuseum ein, dessen Spuren sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Neben dem im Stadtpark befindlichen städtischen Kulturzentrum lädt der Salinenpark zum Staunen ein. Innerhalb des Veranstaltungskalenders sind die Traunsteiner Musikkulturnächte und der Chiemgauer Musikfrühling zu finden. Unter den weiteren  Sehenswürdigkeiten sind noch immer Reste der Stadtbefestigung zu finden.

Unterschleißheim

Der oberbayerische Landkreis München umgibt mit Unterschleißheim die Kommune mit der meisten Bevölkerung. Im Hinblick auf die Stadt liegt eine Gliederung in Lohhof, Riedmoos und Unterschleißheim vor. Maximal bis zu 23 Kilometer sind die nächstgelegenen Städte zu erreichen. Bis zu 17 Kilometer beträgt die Entfernung nach München.

Das Stadtmuseum Unterschleißheim befindet sich am Rathausplatz. Zu den Bauwerken gehört die Alte Kirche St. Ulrich aus dem Jahr 1518. Des Weiteren gibt es den Rathausturm, der sich durch ein Glockenspiel auszeichnet. Zu dessen Herstellung kam es zur Jahrtausendwende. Innerhalb des Sport- und Erholungsparks ist das Hans-Bayer-Stadion zu erreichen. 

Eissee

Beim Eissee handelt es sich von mehreren Seen, die im Hochgebirge liegen. Genauer geht es um zwei kleine Seen, die sich durch durch eine an der Nordflanke vom Rauheck auszeichnen. Innerhalb des Hochgebirges verläuft ein Höhenweg, der bei der Kemptner Hütte beginnt. Als Ziel gilt in diesem Fall das Prinz-Luitpold-Haus. Bei einer Wanderung auf diesem Weg führt die Strecke am Eissee vorbei. 

Unterwössen

Gelegen ist die Gemeinde Unterwössen innerhalb des zweitgrößten bayerischen Landkreises Traunstein. Gekennzeichnet ist das Bild der Gemeinde vom Verlauf des Wössener Bachs. Zur Gemeinde verinen sich insgesamt 31 Ortsteile. In der Nähe sind bekannte Gemeinden wie Ruhpolding und Reit im Winkl erreichbar. Entdeckungsreisen bieten sich nach Kössen in Österreich an.

Die Aufwertung von Unterwössen zur Pfarrei ist im Jahr 1942 erfolgt. Heute ist das Bild von vielen Freizeitmöglichkeiten gekennzeichnet. So gibt es Wanderrouten, die auf den Hochgern führen, der eine Höhe von 1744 Metern hat. Andere Routen führen zum Hochfelln oder zum Jochberg. Neben dem Minigolfplatz befindet sich die Deutsche Alpen-Segelflugschule in der Gemeinde. 

Gößweinstein

Innerhalb der fränkischen Schweiz ist der oberfränkische Landkreis Forchheim zu erreichen. Dort lädt der Markt Gößweinstein zu einem Besuch ein. In der Nähe verlaufen die Flüsse Wiesent, Püttlach und Ailsbach. Gegeben ist zudem eine Lage innerhalb vom Städtedreieck Nürnberg, Bayreuth und Bamberg. Gebildet wird der Markt durch 32 Gemeindeteile.

Zu Besuchen lädt Gößweinstein mit der heimatkundlichen Sammlung sowie mit dem Wallfahrtsmuseum ein. Ferner bietet sich der Besuch bei der Burg Gößweinstein an. Unter den Aussichtspunkten in der Region sind der Gernerfels, die Ludwigshöhe sowie der Aussichtsfelsen zu finden, der sich in der Nähe von Wichsenstein befindet. Möglich sind Aktivitäten wie Kajakfahren und der Besuch der Minigolfanlage.  

Harburg

Der im bayerischen gelegene Landkreis Donau-Ries bildet die malerische Kulisse für die Stadt. Für die Stadt liegt eine Lage in der Nähe der Romantischen Straße vor. Genauer ist die Stadt zwischen Nördlingen und Donauwörth gelegen. Zudem ist eine Lage an der Stelle gegeben, wo einst ein Meteort einschlug und sich heute der Geopark Ries befindet.

Aus dem Zeitraum des 11./12. Jahrhunderts stammt die Burg Harburg. Größtenteils ist der Zustand der Burg aus dem 18. Jahrhundert bis in heutige Zeit erhalten geblieben. Regelmäßig lädt Harburg mit dem Vatertagsstadl und dem Bockfest zu einem Besuch ein. Alle zwei Jahre präsentiert sich die Gemeinde mit dem Brückenfest. Innerhalb des Schlosshofes von der Burg Harburg bietet sich der Besuch der Veranstaltung „Serenade“).    

Werdenfelser Land

In diesem Fall ist eine Region in Oberbayern gemeint. Innerhalb dieses Gebiets sind Bereiche von den Bayerischen Alpen zu erreichen. Ihren Namen hat die Region von der Burg Werdenfels erhalten. Es handelt sich um eines von 77 nationalen Geotopen, die in Deutschland ausgezeichnet wurden. In der näheren Region sind Gebiete wie das Wettersteingebirges und die Zugspitze zu erreichen.

Zur Bildung des kulturellen Zentrums in der Region kommt es durch Garmisch-Partenkirchen, das zum Werdenfelser Land gehört. Zu erreichen sind in dieser Region ferner Mittenwald, Krün sowie Wallgau. Komplettiert wird das Werdenfelser Land durch Grainau und Farchant.  

Spessart

Gekennzeichnet ist das Mittelgebirge von einer Lage zwischen dem Odenwald, der Rhön und Vogelsberg. Zugleich wird das Bild durch drei Flüsse bereichert, die den Spessart umgeben. Es sind dies der Main, Kinzig und Sinn. Das von Laubmischwäldern geprägte Gebiet ist das größte seiner Art in Deutschland. Bei der höchsten Erhebung handelt es sich mit über 580 Meter um den Geiersberg.

Das Wasserschloss Schloss Mespelbrunn ist als berühmtestes Bauwerk im Spessart. Interessant ist die dreiteilige wallfahrtskirche Hessenthal mit ihrer gotischen Ausrichtung. Als Grube Wilhelmine ist ein früheres Kupferbergwerk bekannt, dessen Besichtigung heute möglich ist.

Ahorn

Den Namen hat die Gemeinde durch die Ahornbäume erhalten. Umgeben wird Ahorn von der Region Oberfranken-West. Gleichzeitig wird die Umgebung durch den Landkreis Coburg gebildet. Neben dem Hauptort Ahorn gehören Gemeindeteile wie Schorkendorf und Wohlbach zur Gemeinde.  Zu einer erstmaligen Erwähnung als in den Wäldern der Burg Ahorny gelegenen Rodungshöfe kam es in den Jahren 1074 und 1075.

Das dort befindliche Schloss Ahorn wird mit Renaissancestil präsentiert. Gekennzeichnet ist das Bild des Schlosses von runden Ecktürmen. Zwischen dem Schloss und der Schlosskirche gibt es eine bauliche Verbindung. Der Ursprung der Kirche liegt in einer gotischen Burgkapelle. Innerhalb des Gemeindeteils Hohenstein ist das gleichnamige Schloss zu erreichen. Ferner lädt das Gerätemuseum vom Coburger Land zu einem Besuch ein.

Fuchsstadt

In den unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen führt die Reise bei einem Besuch in der Gemeinde Fuchsstadt. Gleichzeitig bildet das Tal, das Fuchsstadt umgibt, der fränkischen Saale das Reiseziel. Bei der Stadt handelt es sich zugleich um ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Elfershausen. Interessante Ausblicke bieten sich von der Kohlenbergkapelle in Richtung des Schlosses Saaleck an.

Zu einem Besuch laden das Dorfmuseum und der Dorfbrunnen ein. In der Nähe von der Hammelburger Ausfahrt ist die Franzosenkapelle erreichbar ist. Es bestehen Möglichkeiten zu Wanderungen, da der Fränkische Marienweg durch Fuchsstadt verläuft. Der Wanderweg hat eine Länge von 1.920 Kilometern.  

Siegsdorf

Bekannt ist Siegsdorf als Gemeinde und auch als Ort. Gebildet wird die Kulisse durch den oberbayerischen Landkreis Traunstein. Dort hat eine römisch-katholische Pfarrei ihren Sitz.  Für Ausflüge bietet sich die österreichische Stadt Sazburg an, die in einer Stadt von 25 Kilometer Entfernung an. In der Nähe von Siegsdorf vereinen sich der weiße und der rote Arm, so dass es zur Bildung der Traun kommt.

Zu einem Besuch lädt das Mammutheum ein. Außerdem bietet sich das Südostbayerische Naturkunde- und Mammutmuseum Siegsdorf an. Unter den Bodendenkmälern ist das Bergbaurevier aus dem Mittelalter zu finden. Zu den kirchlichen Bauten gehört die Wallfahrtskirche Maria Eck, zu der das gleichnamige Kloster gehört.  

Engelsberg

Gäste werden in den Landkreis Traunstein geführt, der sich zugleich durch eine Lage im Regierungsbezirk Oberbayern auszeichnet. Innerhalb von Traunstein handelt es sich um die älteste Gemeinde. Unter den 99 Ortschaften ist der Hauptort Engelsberg zu finden. Die Gemeindestraßen, die die Ortschaften miteinander verbinden, besitzen eine Länge von 92 Kilometer.

Zur erstmaligen Erwähnung der Gemeinde kam es in den Jahren 927 und 928. Es gibt eine Reihe von Bau- und Bodendenkmälern. Ein ehemaliger Bauernhof ist unter den Baudenkmälern zu finden. Des Weiteren lassen sich die Spuren der katholischen Pfarrkirche St. Andreas teilweise bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen.                                                                                                Wiedergeltingen

Der schwäbische Landkreis Unterallgäu umgibt die Gemeinde Wiedergeltingen. In der Nähe des sogenannten Haufendorfes verlaufen die Autobahn A96 München-Lindau sowie die Bahnlinie Buchloe. Bei der Gemeinde handelt es sich um eines der Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft Türkheim. Im Hauptort mit gleichem Namen hat die Verwaltung der Gemeinde ihren Sitz.

Neben der idyllischen Landschaft präsentiert sich Wiedergeltingen mit einer Reihe von Bauwerken wie der Katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus. Des Weiteren befinden sich dort das Gasthaus sowie ein Bildstock. 

Pasing

Genauer geht es dabei um einen Stadtteil der bayerischen Landeshauptstadt München. Inzwischen ist es zu einer Neuordnung der Stadtbezirke in München gekommen. Daher ist bei Stadtbezirk 21 die Rede von Pasing-Obermenzing. Einst war Pasing eine eigenständige Stadt, bevor es zur Eingemeindung nach München. Erreichbar ist Pasing im Westen von München.

Sehenswert sind Schloss Gatterburg sowie der Bismarckbrunnen am Wensauerplatz. Zu einem Spaziergang laden die Kirchen und der alte Pasinger Bahnhof ein. Idyllisches Flair bietet ein Besuch am Fluss Würm, der eine Länge von etwa 40 Kilometer besitzt. Des Weiteren bietet sich ein Besuch im Pasinger Stadtpark an. Erholung finden Gäste im Park am Durchblick, der sich bei Schloss Blutenburg befindet. Zu den wichtigen Veranstaltungen gehören der Pasinger Viktualienmarkt und der Pasinger Christkindl-Markt. 

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