Kleinere Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg 3

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Emmendingen

Südwestlich in Baden-Württemberg in einer Entfernung von 14 Kilometer von Freiburg im Breisgau ist die große Kreisstadt und das gleichnamige Mittelzentrum zu erreichen. In der Umgebung von Emmendingen befinden sich Gemeinden und Städte wie Teningen und Malterdingen. Gegeben ist eine Gliederung in die Stadtteile Windenreute, Mundingen, Emmendingen-Kernstadt, Wasser, Maleck und Kollmarsreute.

Der beliebte Urlaubsort zeichnet sich durch seine Altstadt aus, zu der das als Wahrzeichen bekannte Stadttor gehört. Nach einer Rundreise zu den Welterbestätten durch Deutschland kann die zur mittelalterlichen Ruine Hochburg führen. Das Markgrafenschloss beherbergt neben dem Fotomuseum Hirsmüller und die Sammlung zur Stadtgeschichte. Seit mehr als 20 Jahren bietet sich das Museum für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen zum Besuch an. 

Gammertingen

Die baden-württembergische Kleinstadt ist im Landkreis Sigmaringen zu erreichen. Dabei ist zunächst eine Lage auf der schwäbischen Alb gegeben. Dort wiederum liegt Gammertingen im Tal der Lauchert, wobei es sich um einen Nebenfluss der Donau handelt. Gegliedert ist die Stadt in die Stadtteile „Kernstadt Gammertingen, Bronnen, Feldhausen, Harthausen sowie Kettenacker und Mariaberg.

Zum einen gehört Gammertingen zur Ferienregionen „Im Tal der Lauchert“. Gleichzeitig ist eine Lage der Gemeinde an der Hohenzollernstraße, einer deutschen Ferienstraße, gegeben. Unter den Bauwerken sind das Spethsche Schloss sowie Sakralbauen wie das Benediktinerinnen-Kloster Mariaberg zu erreichen. Des Weiteren lassen sich Naturdenkmäler wie das Naturschutzgebietg Fehlatal besuchen.  

Sachsenheim

In der Randzone von der europäischen Metropolregion, der Landeshauptstadt Stuttgart, ist die Stadt zu erreichen. Die zur Region Stuttgart gehörende Stadt besitzt bezogen auf Südost bis Nordwest eine Ausdehnung von 17 Kilometer. Beim höchsten Punkt in der Region handelt es sich um den Baiselsberg.

Das Stadtmuseum vermittelt Informationen zur Geschichte von Sachsenheim mit seinen Stadtteilen. Neben dem Feuerwehrmuseum laden das im 16. Jahrhundert neu errichtete Wasserschloss sowie die Reste der alten Stadtmauer mit Wehrturm zum Verweilen ein. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen gehören der „Sommer am Schloss“ und der „Krämermarkt in Hohenhaslach“.  

Simonswald

Das Simonswälder Tal ist in im Naturpark Südschwarzwald zu erreichen, der wiederum im Landkreis Emmendingen liegt. Es handelt sich um einen langgestreckten Ort mit mehreren Kernen. So laden die Ortsteile Altsimonswald und Untersimonswald zum Verweilen ein. Ausflüge bieten sich nach Furtwangen und Gütenbach an.

Zu den Naturschutzgebieten in der Gemeinde gehört Häuslematt. Der staatlich anerkannte Erholungsort zeichnet sich durch sein mildes Klima aus. Sehenswert ist die deutsche Uhrenstraße, bei der es sich um eine Ferienstraße handelt. In der Region lassen sich außerdem sieben Naturdenkmale entdecken. Sehenswert ist außerdem das Naturschauspiel Zweriwasserfälle.

Schwäbisch Hall

Der fränkisch geprägte Nordosten des Bundeslandes besitzt Spuren, die bis in das 12. Jahrhundert zurückführen. Urkundlich zum ersten Mal belegt ist die damalige Gewerbesiedlung genauer gesagt im Jahr 1156. Den Status der großen Kreisstadt trägt Schwäbisch Hall seit dem 1.10.1960. Der Bekanntheitsgrad der Stadt hat sich auch gesteigert, da ein Heller nach der Stadt benannt wurde.

Sehenswert ist in der Stadt in Form des barocken Rathauses sowie des Weiler Tores zu finden. Es ist die architektonische Qualität, die der Kunsthalle Würth ihren besonderen Reiz verleiht. Das Eintauchen in die Regional- und Stadtgeschichte bietet sich im Hällisch-Fränkischen Museum an. Zu Besuchen lädt das Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen, bei dem es sich um ein Museumsdorf handelt.

Pfedelbach

Die ansprechende Kulisse wird der Gemeinde mit dem kleinsten Landkreis in Form vom Hohenlohekreis verliehen. Zugleich ist eine Lage im Nordosten des Bundeslandes gegeben, der fränkisch geprägt ist. Eine Erwähnung der Gemeinde erfolgte erstmals im 11. Jahrhundert. Aufmerksam macht Pfedelbach dadurch, dass die Welterbestätte Obergermanisch-Raetischer Limes durch die Gemeinde verläuft.

Sehenswert sind das Heimatmuseum im Marstallgebäude sowie das im ehemaligen Rathaus in Untersteinbach befindliche Heimatmuseum. Des Weiteren lädt das Weinbaumuseum im Herrenkeller zum Staunen ein. Das dortige Fürstenfass besitzt ein Volumen von 64.664 Liter. Spaziergänge können zum Schloss Pfedelbach, dem ehemaligen Wasserschloss, führen. Unter den Veranstaltungen sind das alle drei Jahre stattfindende Schlossfest sowie das in Untersteinbach in ungeraden Jahren stattfindende Kinderfest mit Festumzug zu finden. 

Untersteinbach

Bis zu dem Zeitpunkt, als es zu einer Gemeindereform kam, besaß die Gemeinde ihre Selbständigkeit. Seit dem 1. Januar 1972 liegt eine Zugehörigkeit zur Gemeinde Pfedelbach vor. Somit wird die Stadt vom Hohenlohekreis umgeben. Zwischen Pfedelbach und Untersteinbach beträgt die Entfernung sechs Kilometer. Bei der Gemeinde handelt es sich zugleich um einen staatlich anerkannten Erholungsort.

Noch immer macht die Gemeinde mit einem Kinderfest auf sich aufmerksam, dass im Jahr 1830 zum ersten Mal stattfand. Auch wenn es in der Region nicht mehr überall Schulen gibt, feiern Gleichen und Harsberg noch immer an diesem Tag das Kinderfest mit. Zu einem Besuch lädt außerdem das Heimatmuseum ein, das sich im früheren Rathaus befindet. 

Laudenbach

Erreichbar ist die Gemeinde im Nordwesten des Bundeslandes. Die Gemeinde macht durch aktuelle Neuigkeiten auf sich aufmerksam. Schließlich wurde das Osternachtssingen als immaterielles Kulturerbe in die Landesliste aufgenommen. Eine Verbindung zwischen Laudenbach und Hemsbach hat zur Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Hemsbach geführt. Gegeben ist eine Lage an der nördlichen badischen Bergstraße in der Region, wo der Laudenbach fließt.

Neben zwei Kirchen stehen sportliche Aktivitäten in Vereinen hoch im Kurs. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen gehört die Laudenbacher Froschkerwe. Regelmäßig wird außerdem das Kinderplatzfest ausgerichtet.

Hemsbach

Umgeben ist die Stadt, die zur europäischen Metropolregion Rhein-Neckar gehört, vom Rhein-Neckar-Kreis. In Verbindung mit Laudenbach ist die Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft Hemsbach entstanden, die bis heute Bestand hat. Erreichbar ist Hemsbach zugleich im Übergangsbereich von der Oberrheinischen Tiefebene und dem Odenwald. Neben der Stadt gibt es noch die Weiler Weschnitz-Siedlung und Balzenbach.

Eines der Ausflugsziele kann die einstige Synagoge sein, die sich heute als Museum präsentiert. Des Weiteren laden der Bahnhof und der Vierritterturm zu einem Spaziergang ein. Als barocker Putzbau präsentiert sich die im 18. Jahrhundert erbaute St. Laurentius-Kirche. Außerdem lädt die einmal jährlich stattfindende Hemsbacher Kerwe zu einem Aufenthalt ein. 

Stockach

Das Mittelzentrum Stockach wird vom Landkreis Konstanz umgeben. Umfasst werden durch dieses Mittelzentrum die in der Umgebung liegenden Gemeinden. Es ist eine Lage im Hegau sowie im Nordwesten vom Bodensee gegeben. Zur Bildung der Stadt kommt es durch die Kernstadt, neun einst selbständigen Gemeinden und 79 Dörfern.

In Stockach spricht man gern von der Stadt als dem Tor zum Bodensee. Seit dem Jahr 2010 befindet sich am südlichen Ausgang der Stadt ein Kunstwerk mit gleichem Namen. Das Stadtmuseum ist im alten Gorstamt zu erreichen, wo ebenfalls die Stadtbücherei ihren Sitz hat. 

Kenzingen

Die im Breisgau gelegene Kreisstadt befindet sich zugleich in der Nähe vom Schwarzwald. Bezüglich der Stadt liegt eine Gliederung in Nordweil, Hecklingen, Bombach und Kenzingen vor. Einst waren diese Stadtteile selbständig. Bezüglich der räumlichen Grenzen ist alles so geblieben. Lediglich ungefähr 30 Kilometer beträgt die Distanz zwischen Freiburg im Breisgau und Kenzingen.

Denkmalgeschützt ist die Altstadt, auch wenn es im 30jährigen Krieg Zerstörungen gab. Sehenswert ist das Schwabentor, das es mit einer Ausführung auch in die Modellbauwelt geschafft hat.Um ein Fasnachtsmuseum handelt es sich bei der Oberrheinischen Narrenschau. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen gehören die Fasnacht und Rock am Schloss in Hecklingen.

Böhmenkirch

Umgeben wird die Gemeinde vom Landkreis Göppingen. Gelegen ist die Gemeinde auf einer Hochfläche der schwäbischen Alb. In der Umgebung von Böhmenkirch liegen Gemeinden wie Lauterstein oder Gerstetten. Innerhalb der Gemeinde nimmt der Wald eine Fläche von mehr als 29 Prozent ein.

Bei der Ortschaft ist eine Lage an der schwäbischen Albstraße gegeben. Damit besteht ein schneller Zugang zu vielen Sehenswürdigkeiten. Über Böhmenkirch ist der fränkisch-schwäbische Jakobsweg zu erreichen, bei dem es sich um einen Pilgerweg handelt. Über diesen führt der Weg nach Ulm und weiter in Richtung Spanien. Ferner befinden sich dort Sehenswürdigkeiten wie die Lourdes-Grotte in Treffelhausen. 

Erolzheim

Umgeben von Oberschwaben liegt die Gemeinde im Landkreis Biberach. Neben Erolzheim und Edelbeuren gibt es die Ortsteile Bechtenrot und Dietbruck. In der Umgebung liegen Regionen wie Ochsenhausen, Dettingen an der Iller und Erlenmoos. Die Verbindung von Kirchdorf an der Iller und Erolzheim hat zur Bildung des Unterzentrums geführt.

Zu einem Spaziergang laden die katholische Pfarrkirche und zwei katholische Kapellen ein. Innerhalb des Ortsteils Bechtenrot liegt die Mahl- und Ölmühle Harderfunk, die im Jahr 1300 entstand. Einst gehörte die Mühle dem Benediktinerkloster Ochsenhausen. Dadurch ist gleichzeitig auch eine Lage an der Mühlenstraße Oberschwaben gegeben, die den schnellen Zugang zu touristisch interessanten Mühlen ermöglicht. 

Berkheim

Erreichbar ist die oberschwäbische Gemeinde in der Region Donau-Iller. Gekennzeichnet ist die Stadt zudem von einer Lage an der Iller sowie in der Nähe von Memmingen. Neben dem Ortsteil Berkheim bietet sich Gelegenheit zum Besuch der Ortsteile Bonlanden, Eichenberg und Illerbachen.  Die Genehmigung für das heute so geführte Wappen wurde im Jahr 1957 erteilt.

Berührt wird durch die Gemeinde die Oberschwäbische Barockstraße mit ihrer Ostroute. Aufmerksamkeit auf sich zieht die Gemeinde mit dem Willeboldfest, dass mit einer Reliquenprozession verbunden ist. Ferner befinden isch zwei Kirchen und eine Kapelle in Berkheim.  

Tannheim

Südöstlich in Baden-Württemberg liegt der Landkreis Biberach, in dem die Gemeinde zu erreichen ist. Innerhalb des Illertals ist eine Lage des oberschwäbischen Ortes auf der württembergischen Seite gegeben. Nahe bei Tannheim verlaufen die Mühlenstraße Oberschwaben und die Oberschwäbische Barockstraße. Ausflüge bieten sich in die Landkreise Ravensburg und Unterallgäu an.

Neben den bereits erwähnten Straßen mit ihren sehenswerten Facetten bieten sich Spaziergänge zum Ochsenhauser Pfleghof an, der auch als altes Schloss bekannt ist. Ferner bieten sich der Wildpark Oyhof und der Rehgarten für erholsame Momente an. Einblick in die Region erhalten Gäste beim Besuch vom Frühlingsfest oder der Fasnet.

Schopfheim

Alemannisch wird bei der Stadt von Schopfe gesprochen. Die Kulisse wird durch den baden-württembergischen Landkreis gebildet. Die Stadt präsentiert sich mit einer Lage zwischen Dinkelberg und dem Schwarzwald. Der Rohrenkopf in der Region stellt den höchsten Gipfel dar.

Während es sich bei der Bärenstube um ein Teddybärmuseum handelt, befinden sich im technischen Museum Bleisatzmaschinen. Das im Jahr 1826 errichtete Rathaus ist vom Weinbrenner-Stil gekennzeichnet. In die Altstadt führt der Weg zur ältesten Kirche der Gemeinde. Allein derzeit neun Musikvereine zeigen, dass die Musik in der Gemeinde von höherer Bedeutung ist.

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Mehr zum Bundesland

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Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2020 – 2030