Befundbericht – Fitnessstudio

Den Inhalt des Berichtes kann ich bestätigen. Beim Besuch meiner Onkologin am 26.02.2021 wies sie mich erneut darauf hin, wie wichtig Sport für mich als Brustkrebspatientin ist. Bereits in den Jahren 2007 bis etwa 2012 war ich Mitglied in einem Fitnessstudio (P 19) und habe mehrfach in der Woche trainiert. Dabei stand ich teilweise allein bis zu fünfmal in der Woche im Fitnessstudio auf dem Laufband. Natürlich trainiere ich neben Ausdauer auch Kraft. Hier ist ein medizinischer Bericht:

Das war auch mein Ziel, als ich den Vertrag für das neue Fitnessstudio am 08.02.2020 abgeschlossen habe. Im Juni 2020 wollte ich wieder fünf Mal in der Woche auf dem Laufband stehen. In der zweiten Phase konnte ich im Fitnessstudio fünf Monate durchgehend trainieren. Leider ist der bisher erreichte Erfolg durch die Zwangspause kaputt und die Knochenschmerzen sind wieder da, da der Muskelaufbau weg ist. Nun könnte ich Schmerztabletten nehmen, wodurch allerdings mein Asthma wieder angetrieben wird. Durch Corona habe ich noch nicht alles aufgearbeitet. Nun habe das Patienten mit Krebs eh nicht so leicht, wenn es um das Berufsleben geht. Aufgrund der Tatsache, dass ich momentan nur über viel Bewegung halbwegs an der Fitness arbeiten kann und die Fitnessstudios geschlossen sind, hat natürlich auch die Hoffnung auf mehr Aufträge oder vielleicht eine kleine langfristige kleine Teilzeitstelle einen großen Dämpfer bekommen.

Ich werde sicherlich wieder ins Fitnessstudio zurückkehren. Oder habe ich kein Recht, als Krebspatientin Sport zu machen, um dem Krebs davon zu laufen?

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